Vor mehr als 14 Tagen in Athen entzündet, machte sich das Olympische Feuer als Flamme der Hoffnung der Special Olympics auf den Weg in die Steiermark. Als Flammenträger fungierten Polizisten aus mehr als 24 Ländern, die den Spirit der Special Olympics rund um die Welt verbreiten. Am Tag der Eröffnung der Winterspiele ist das Feuer in Schladming angekommen.

Torch Run Winter Pramstaller
Special Olympics Präsident Winter und Global Messenger Johanna Pramstaller machten Stimmung

Foto: Martin Steiger

Aufgepasst für Freunde von Quizshows: Wir wird das olympische Feuer entzündet? Antwort: Mittels Parabolspiegel durch die Sonne am Olymp. So auch im Fall der Flamme der Hoffnung, dem Feuer der Special Olympics. Getragen wird der Fackellauf, der sogenannte Law Enforcement Torch Run, von Polizisten aus der ganzen Welt. Dieser außergewöhnliche Lauf ist sowohl die bedeutendste Spendenaktion von Special Olympics, als auch ein wichtiges Mittel zur Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit. Seit seiner Gründung 1981 wurden durch diese internationalen gemeinnützigen Aktionen der Polizeikräfte 619 Millionen Dollar für Special Olympics Programme weltweit gesammelt. Wie kommt es dazu? In den USA gibt es beispielsweise die Fundraising-Aktion „Tip a Cop“, wo Polizisten kellnerieren und das Trinkgeld fließt Special Olympics zu. Auch Michael Gilbert, ein Polizist aus den USA, sammelt so Geld. Der Marshall aus Nevada ist seit 17 Jahren mit dem Law Enforcement Torch Run verbunden. „Man gibt nicht nur, sondern erhält soviel zurück, so zum Beispiel Umarmungen von Special Olympics Athleten und deren Familien. Und das ist so viel wert!“

Einer der Läufer war auch Mikael Suniga aus Washington. Er ist seit 11 Jahren beim Fackellauf mit dabei und hat für die diesjährigen Weltspiele mehr als 50.000 Dollar gesammelt. „Ich habe soviele wundervolle Menschen mit außergewöhnlichen Lebensgeschichten getroffen und kennengelernt. Special Olympics hat Millionen Geschichten geschaffen durch Inklusion und die Kraft des Sports.“

RIesenstimmung beim letzten Halt des Torch Run
Riesenstimmung beim letzten Halt des Torch Run

Foto: Martin Steiger

Mit dabei waren auch Special Olympics-Athleten. Mandy Mansarda aus British Columbia. Sie spielte in der High School Fußball, musste aber das Team aufgrund ihrer mentalen Beeinträchtigung verlassen. „Plötzlich war ich bei einer Special Olympics-Mannschaft wieder Teil eines Teams und habe Umarmungen und High Fives erhalten, wenn ich ein Tor geschossen habe“, so die Kanadierin, „durch Special Olympics habe ich soviele Freunde kennengelernt und wurde plötzlich zu Geburtstagsfeiern eingeladen.“

Auch Melanie Rettenbacher war Teil des Fackellaufs. Die Polizistin ist in Schladming am Fuße der Planai aufgewachsen und präsentierte ihren Polizistenkollegen aus der ganzen Welt voller Stolz ihre Heimat. „Am Anfang wusste ich nicht, was mit diesem Fackellauf auf mich zukommt“, so die 28-Jährige, „nun fehlen mir am Ende nach dieser Achterbahnfahrt der Gefühle die Worte.“ Die ehemalige Kindergärtnerin zeigte sich beeindruckt von den Menschen, die sie auf dieser einzigartigen Reise kennengelernt hat. „Mein Respekt, meine Wertschätzung, meine Anerkennung gilt den Special Olympics Athleten, die über sich hinauswachsen und so zeigen, wie einzigartig sie sind.“ Einzigartig ist auch der Law Enforcement Torch Run, der zeigt, wie gut eine globale Aktion im Sinne von Menschlichkeit und Inklusion.

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