Du hast dich schon immer mal gefragt, was man aus gebrauchten Dingen wie Planen, Computertastaturen oder PET-Flaschen Stylishes machen kann? Gabarage liefert die Antwort. Das Upcycling-Unternehmen findet für Abfall und Restmaterial neue und exklusive Verwendungsformen.

Aus Aktenordner werden Taschen und Bowlingpins mutieren mit geschickten Veränderungen zu Kegelvasen … Alles kein Problem für Gabarage. Das sozialintegrative Start-up, 2014 mit seinem Projekt "1ne Gesellschaft für 1ne zweite Chance" einer der beiden Gewinner von Ideen gegen Armut und somit von Coca-Cola mit 42.500 Euro Startkapital unterstützt, gibt nicht nur Abfall und Restmaterial eine neue Verwendung, es schafft auch Arbeitsplätze für ehemals suchtkranke Personen und hilft ihnen somit beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden Beschäftigung sowohl in der Produktion, im Verkauf als auch in der Verwaltung. Dabei durchlaufen sie ein eigens entwickeltes Fünf-Stufen-Personalentwicklungskonzept in unterschiedlichen Bereichen. Dieses Konzept wird durch externe Unternehmensberater zertifiziert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten als Abschluss ein Zertifikat über ihre individuelle Qualifizierung. Danach werden sie auch in ihrer Berufsorientierung begleitet und ihnen wird bei der Jobsuche unter die Arme gegriffen.   

Die Bandbreite der Gabarage-Produkte ist groß. Von Lampen über Schmuck und Taschen bis hin zu Möbel und Accessoires  - alles unter dem Begriff „Upcycling“ gefertigt. Wikipedia versteht darunter die Umwandlung von Abfallprodukten und schienbar nutzlosen Stoffen in neuwertige Produkte. Dabei kommt es in dieser besonderen Form des Recyclings zu einer stofflichen Aufwertung. Wie das aussehen kann? Garbarage zeigt es …

Alle Fotos: Gabarage

Gebrauchte Planen werden zu stylishen Taschen.

Ausgangsprodukt erkannt? Richtig - Elemente einer Rolltreppe. Sie werden zu Sitzmöbel.

Noch sind die berühmten Ampelpärchen kein Abfallprodukt. Deshalb wurden von Gabarage die "Vorgänger"-Ampel-Gläser zu Lampen umgestaltet.

Keine erlesenen, sondern gelesene Möbel - Einrichtungsgegenstände aus Büchern.