Wenn in der Presse von Einsparungen die Rede ist, werden damit meist negative Nachrichten verbunden. Sind jedoch damit Reduzierungen in Sachen Energie gemeint, steht vor den News ein dickes Plus. So wie bei Coca-Cola Hellenic, das als weltweit führendes Getränkeunternehmen bei Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde.

DJSI – was sich wie der Künstlernamen eines DJs anhört, ist in Wahrheit das Kürzel für die Dow Jones Sustainability Indices, also der Dow Jones Nachhaltigkeits-Indizes. In diesen Kennzahlen werden neben wirtschaftlichen auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigt. Kurzum: Es handelt sich um die Zeugnisverteilung für Unternehmen in den Fächern Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Soziales. Und hier wurde die Coca-Cola Hellenic Bottling Company, zu der auch der heimische Abfüller Coca-Cola Hellenic Österreich gehört, zum Klassenbesten, zur Nummer 1 der Getränkeindustrie erklärt – und das im zweiten Jahr in Folge. Mehr als 2.500 Unternehmen aus verschiedenen Ländern wurden eingeladen, an der DJSI-Bewertung teilzunehmen. Die Coca-Cola Hellenic Bottling Company erreichte hier eine Gesamtwertung von 87 von 100 möglichen Punkten und liegt damit um 34 Punkte über dem Branchenschnitt.

Was muss ein Unternehmen tun, um das zu erreichen? So wie in der Schule: Es muss seine Hausaufgaben machen. Dazu gehört beispielsweise die Modernisierung der Abfüllanlagen, um sowohl den Energie- als auch den Wasserverbrauch zu senken. So will Coca-Cola Hellenic global im Vergleich zu 2010 seinen Wasserverbrauch bis 2020 um 30 %, den direkten CO2-Ausstoß sogar auf die Hälfte reduzieren. Ehrgeizige Ziele, mögen viele denken. Dass diese jedoch nicht nur reine Zahlen auf einem Stück Papier sind, zeigt die Abfüllanlage von Coca-Cola Hellenic in Edelstal, wo durch eine neue Flaschenwaschmaschine der Frischwasserverbrauch pro Flasche um 40 %, der Energieverbrauch sogar um 50 % reduziert werden konnte.

Fotos: Eva Ketely

Wie wichtig solche Nachhaltigkeitsschritte von Unternehmen sind, wird einem recht rasch an folgender Zahl bewusst. Die Industrie weist einen Anteil am weltweiten Stromverbrauch von mehr als 40 % aus. Am ambitionierten globalen Ziel der Reduzierung klimagefährdender Faktoren wie beispielsweise des CO2-Ausstoßes haben die großen Firmen dieser Welt also einen enormen Anteil zu leisten. Das spricht die Bevölkerung dieser Erde natürlich nicht frei vom bewussten Umgang mit Ressourcen, sei es im eigenen Haushalt oder in der Art zu leben. Die Bekämpfung der Klimaerwärmung ist letztendlich ein Mammut-Projekt für unseren gesamten Planeten, wozu jeder seinen Beitrag leisten muss.

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