Jungveilchen erobern den Coca-Cola CUP 2016 und fliegen zum UEFA EURO 2016™ Spiel Österreich gegen Island.

20 U12-Teams, fünf U16-Mädchenauswahlen, 400 Spielerinnen und Spieler, 75 spannende Matches auf hohem Niveau – das ist die Bilanz des Coca-Cola CUP Bundesfinales 2016 in der Akademie der Wiener Austria. Zum zwölften Mal veranstalteten der ÖFB und Coca-Cola gemeinsam mit den Landesverbänden diesen prestigeträchtigen Bewerb. Die Hausherren spielten sich bis ins Finale und trafen dort auf den FC Liefering. Die Salzburger gingen in der 6. Minute durch Manuel Hauk 1:0 in Führung. Die Jungveilchen glichen aber kurz vor Ende der 20-minütigen Spielzeit durch Philipp Klein aus. Das Penaltyschießen war nichts für schwache Nerven. Erst der elfte Penalty brachte die Entscheidung, Austrias Schlussmann Bora Bahadir parierte den Schuss von Martin Tuba. Enis Safin netzte letztendlich mit etwas Glück zum alles entscheidenden 9:8 ein und kürte sein Team zum insgesamt zweiten Mal nach 2013 zum Coca-Cola CUP Sieger.

Austria Wiens Penalty-Killer Bora Bahadir

Austria Wiens Penalty-Killer Bora Bahadir

Alle Fotos: GEPA pictures

Vor dem Endspiel besuchten die Ex-Nationalteamspieler Ivica Vastic und Helge Payer die beiden Mannschaften in der Kabine und gaben ihnen vor allem eines mit: „Habt Spaß und genießt das Finale bei dieser tollen Atmosphäre!“

Die Legenden Payer und Vastic mit letzten Motivationsworten an die Spieler unmittelbar vor dem großen Finale

Die Legenden Payer und Vastic mit letzten Motivationsworten an die Spieler unmittelbar vor dem großen Finale

Wie beeindruckend die Atmosphäre war - 2.500 Besucher waren an den beiden Finaltagen mit dabei - bringt Andreas Heraf auf den Punkt: „Der Coca-Cola CUP ist fantastisch. Was hier auf die Beine gestellt wird, ist fantastisch, da können sich andere Länder daran messen.“ Der erfolgreiche U17-Nationalteamtrainer des ÖFB - er qualifizierte sich bereits mit fünf Teams für eine Endrunde - meint damit allerdings nicht nur das imposante Umfeld, sondern auch das Können der jungen Kicker: „Die Qualität steigt von Jahr zu Jahr. Sportlich ist das Niveau sehr hoch. Ich bin der Meinung, dass bei jedem Team ein paar Talente dabei sind, die weit kommen werden.“ Heraf sprach nicht nur von den U12-Spielerinnen und -Spielern. Auch das Niveau der U16-Auswahlen im Rahmen des Coca-Cola GIRLS Cup war beeindruckend. Hier kristallisierte sich die Elf aus Vorarlberg als stärkstes Team heraus und eroberte den Pokal.

U17-teamchef andreas heraf gratulierte den vorarlbergerinnen zum coca-cola girls cup

U17-Teamchef Andreas Heraf gratulierte den Vorarlbergerinnen zum Coca-Cola GIRLS CUP

Wie weit die jungen Kicker von heute noch kommen, steht noch in den Sternen. Wohin sie wollen, steht jedoch außer Frage: ins Nationalteam. Der aktuellen rot-weiß-roten Auswahl können die Jungveilchen drei Tage nach ihrem Gewinn im Rahmen der UEFA EURO 2016™ auf die Beine schauen. Am Spieltag um 10.00 hebt der ÖFB-Charterflug Richtung Paris ab, an Bord die gesamte U12-Mannschaft der Austria. „Die Freude über diesen atemberaubenden Preis ist natürlich riesengroß“, bestätigt Trainer Stefan Kenesei. Die Spiele der Austria waren aber nichts für schwache Nerven. Im Viertelfinale mussten die Hausherren ins Penaltyschießen, auch im Endspiel gegen den FC Liefering stand nach der regulären Spielzeit von 20 Minuten kein Sieger fest. Erst der elfte (!) Penalty sorgte für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. 

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Coca-Cola CUP Schirmherr und ÖFB-Legende Ivica Vastic hat das Turnier genossen: „Es macht Spaß, den jungen Kickern beim Fußballspielen zuzusehen. Man sieht auch noch schöne Kombinationen, das ist im Profifußball schon ein wenig verloren gegangen.“ Dieses Mal war Vastic als neutraler Beobachter mit dabei. Vor drei Jahren stand sein Sohn in den Reihen von Admira Wacker beim Coca-Cola CUP Bundesfinale in der Südstadt. Damals ließ er aber den Trainerschein zuhause. „Bei Spielen meiner Söhne bin ich eindeutig mehr Vater als Trainer und voller Emotionen mit dabei.“ Was er den Eltern der diesjährigen Coca-Cola CUP Spielerinnen und Spieler auf den Weg mitgeben kann? „Lasst den Kindern Freiheiten, sie sollen Spaß am Fußball haben. Baut keinen Druck auf, dann werden sich die Burschen und Mädels besser und schneller entwickeln.“ Helge Payer, Ex-Rapid- und Nationalteamtorhüter und Coca-Cola CUP Stammgast, entging beim Coca-Cola CUP Bundesfinale kein Tormanntalent. „Ich habe schon das eine oder andere große Talent hier gesehen. Man merkt, dass es den Jugendlichen Spaß macht, merkt aber auch, dass es um etwas geht.“

Ivica Vastic, George Abala und Helge Payer mit dem Objekt der Begierde: Der Coca-Cola CUP

Ivica Vastic, George Abala und Helge Payer mit dem Objekt der Begierde: Der Coca-Cola CUP


Die letzten beiden Jahre war Coca-Cola CUP Boschafter David Alaba beim Bundesfinale mit dabei. Bekanntlich stand in diesem Jahr Mitte Juni groß „UEFA EURO 2016™“ im Kalender des ÖFB-Stars. Seine Familie war beim diesjährigen Finale aber trotzdem Vertreten, kam direkt aus Frankreich nach Wien Favoriten. Vater George beobachtete die Spiele der Alabas von morgen, Schwester Rose May gab dem großen Endspiel mit dem Singen der Bundeshymne einen noch offizielleren Rahmen. Die gefühlvolle Interpretation sorgte bei Spielern und Zusehern für Gänsehaut. „Es war eine Riesen-Ehre für mich, beim Coca-Cola Cup die Bundeshymne zu singen. Es war eine prickelnde Stimmung und echte tolle Atmosphäre“, so die Sängerin. Vater George hat schon viele Nachwuchsturniere gesehen: „Der Coca-Cola Cup ist die perfekte Plattform, um groß zu werden. Man muss früh beginnen und man muss an solchen Turnieren teilnehmen, um entdeckt zu werden.“

Gänsehaut pur bei der Bundeshymne, interpretiert von Rose May

Gänsehaut pur bei der Bundeshymne, interpretiert von Rose May

Auch Teamchef Marcel Koller ist ein Fan des Coca-Cola CUPs: „Für die Spielerinnen und Spieler ist es auch in jungen Jahren wichtig, große Ziele vor Augen zu haben – und dass es sich lohnt, für das Erreichen dieser Ziele sprichwörtlich immer am Ball zu bleiben, hat das Nationalteam mit der Qualifikation zur UEFA EURO 2016™ bewiesen. Was für Profifußballer der Meistertitel, die Champions League oder die Qualifikation für ein Großereignis ist, ist für die heimischen U12-Kicker der Coca-Cola CUP. Trotzdem gehen die Fußballerinnen und Fußballer vordergründig nicht mit Ehrgeiz, sondern mit Spaß an die Sache heran und das ist gut so, denn in diesem Alter sollte die Freude am Spielen im Zentrum stehen.“   

Doch nicht nur die Youngsters der Wiener Austria machen sich auf den Weg nach Frankreich. Unter allen anderen Spielerinnen und Spielern wurden weitere Reisen zur UEFA EURO 2016™ verlost. Als Glückengel fungierte Rose May Alaba. Neben den 16 Spielern und zwei Betreuern der Austria sind vier weitere Fußballfans mit Begleitung in Saint Denis dabei und drücken dem ÖFB-Team im alles entscheidenden Spiel gegen Island kräftig die Daumen. Gemeinsam mit der ÖBB und Coca-Cola reisen zwei zusätzliche Gewinner zum großen Spiel der ÖFB-Elf nach Paris.

Karina Widauer, talentierter Kickerin aus Tirol, fliegt mit Coca-Cola nach Paris

Karina Widauer, talentierter Kickerin aus Tirol, fliegt mit Coca-Cola nach Paris

Alles Infos, Ergebnisse und Torvideos unter www.fussballoesterreich.at

Fotos des Bundesfinales bei Coca-Cola CUP Partner GEPA pictures