Wenn sich die Strahlkraft der Special Olympics mit der Ausstrahlung eines charismatischen Mannes wie Timothy Shriver vereint, ist ein Abend voller Emotionen und mitreißender Momente garantiert.

Special Olympics, die größte Sportveranstaltung für Menschen mit mentaler Beeinträchtigung, ist eine besondere Bewegung – besonders deshalb, weil kaum an rührenden Momenten, ehrlicher Freude und gegenseitiger Unterstützung zu überbieten. Dass dieser Bewegung auch ein besonderer Mensch vorsteht, erkannten rund 120 Gäste beim „Abend der Inklusion“ im Haus des Sports in Wien, veranstaltet von Coca-Cola und Special Olympics. Timothy Shriver, Weltpräsident der Special Olympics und Sohn der Gründerin Eunice Shriver, fesselte die Zuhörer mit seinen Worten rund um die Mission der Special Olympics, die Freude darüber, dass die World Winter Games 2017 nach 1993 zum zweiten Mal in Österreich stattfinden und die Wichtigkeit der Inklusion aller Menschen

Timothy Shriver, charismatischer Weltpräsident von Special Olympics.

Timothy Shriver, charismatischer Weltpräsident von Special Olympics

Fotos: Andi Bruckner

„Als Zuschauer schenkt man den Athleten nicht nur Jubel und Beifall sondern bekommt noch viel mehr zurück. Die Freude der Athleten ist ansteckend und erfüllt einen selbst mit so viel Freude“, so der Neffe von John F. Kennedy, der das Erbe seiner Mutter Eunice weiterführt und die Special Olympics Idee rund um den Globus verbreitet.

Die Rede von Timothy Shriver in voller Länge genießen:

"Ihr seid unsere Helden!"
Timothy Shriver zu den Special Olympics Athleten.

 „Mein Appell an die Österreicherinnen und Österreicher: Dabei sein, die Athletinnen und Athleten anfeuern und Teil der Special Olympics Bewegung sein – das ist gelebte Inklusion, die sich auch in Österreich sehr gut entwickelt.“ Für Shriver steht fest, dass Inklusion, das Einbinden aller Menschen mit all ihren Fähigkeiten, das Beste aus jedem herausholt, weil der eine vom anderen profitiert und umgekehrt. „Jeder fühlt sich dadurch noch mehr lebendig, das ist auch als Zuschauer bei den Special Olympics Bewerben spürbar.“

Timothy Shriver mit seiner Gattin Linda Potter und Athletin Johanna Pramstaller.

Timothy Shriver mit seiner Gattin Linda Potter und Athletin Johanna Pramstaller. Die Special Olympics World Winter Games 2017 Maskottchen heißen übrigens Lara und Luis.

Während seiner imposanten Rede stellte der US-Amerikaner die anwesenden Special Olympics Athleten in den Mittelpunkt. „Ihr seid unsere Helden“, ließ er sie wissen. Eine dieser Heldinnen nutzte die Chance und präsentierte sich und ihre Sportkollegen. Johanna Pramstaller, eine von weltweit 12 Special Olympics Global Messenger – übrigens die erste und einzige Österreicherin, der diese Ehre zuteil wurde – forderte die Gäste direkt auf: „Kommt vorbei und feuert uns an. Egal, ob wir gewinnen oder traurig sind, kommt vorbei!“

Special Olympics Global Messenger Johanna Pramstaller rührte kräftig die Werbetrommel für die World Winter Games 2017 in der Steiermark.

Special Olympics Global Messenger Johanna Pramstaller rührte kräftig die Werbetrommel für die World Winter Games 2017 in der Steiermark.

Wie wichtig es ist, dass diese Bewegung Unterstützung braucht, stellte Shriver auch klar: "Coca-Cola ist hier ein wichtiger Partner, der die Mission der Special Olympics nach außen trägt und so mithilft, die Welt offener und lebendiger zu machen, indem die Menschen zum Nachdenken angeregt und zum Mitmachen einladen werden.“ Shrivers Mutter Eunice stieß 1968 beim damaligen The Coca-Cola Company Präsidenten Don Keough auf offene Ohren und so ist Coca-Cola als Gründungspartner bei den Special Olympics seit Tag eins mit vollem Engagement mit dabei.

George Alaba, Timothy Shriver und seine Frau Linda Potter, Ali Rahimi, die beiden Special Olympics Athleten Johanna Pramstaller und Jochen Hugmann, Nadja Bernhard, Michael Ostrowski und Adrian Cernautan von Coca-Cola.

George Alaba, Timothy Shriver und seine Frau Linda Potter, Ali Rahimi, die beiden Special Olympics Athleten Johanna Pramstaller und Jochen Hugmann, Nadja Bernhard, Michael Ostrowski und Adrian Cernautan von Coca-Cola.

Österreich bezeichnete der Special Olympics Weltpräsident als Vorzeigeland in Sachen Inklusion: „Es ist ein sportbegeistertes Land mit einer starken Kultur des freiwilligen Engagements.“ Der Kennedy-Sprössling sieht aber trotzdem noch viel Arbeit auf sich und seine Special Olympics-Mistreiter zukommen. „Unified Sportarten sind ein wichtiger Faktor in der Verbreitung von sozialer Inklusion. Wenn Athleten mit mentaler Beeinträchtigung und Partner ohne mentaler Beeinträchtigung zur gemeinsamen Ausübung von Trainings und Wettkämpfen zusammen kommen, löst das Grenzen die durch medizinische Diagnosen entstehen, auf. Mein Traum ist es, dass in jeder Schule Unified Sportteams entstehen.“     

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