Marcel Koller ist ein Fan des Coca-Cola CUP. Wir haben den Teamchef der ÖFB-Nationalmannschaft zum Interview über die Bedeutung eines solchen Turniers in dieser Altersklasse gebeten.

Herr Teamchef Koller, wie wichtig ist ein nationaler Bewerb wie der Coca-Cola CUP im Nachwuchsfußball?
Jeder Fußballer braucht Ziele – ob Profis, die von der Champions League, einer EM oder WM träumen, oder Nachwuchskicker, die den Coca-Cola CUP gewinnen möchten. Auf diese Ziele gilt es, mit der richtigen Einstellung, aber auch mit der richtigen Portion Spaß hinzuarbeiten. Für viele ist der Coca-Cola CUP der erste Höhepunkt in ihrer verheißungsvollen Karriere. Für die jungen Fußballerinnen und Fußballer geht es vielleicht um den ersten großen Titel. Aber worum es mehr geht ist der Spaß am Fußball – der sollte vor allem in diesem Alter eindeutig im Vordergrund stehen.

Was sollen die Spielerinnen und Spieler bei solch einem Turnier mitnehmen?
Für die meisten sind es die ersten Spiele vor wirklich großem Publikum, vor allem, wenn sie es bis zum Bundesfinale geschafft haben. Dies ist eine wichtige Erfahrung – noch wichtiger ist allerdings das Gefühl, diese Erfolge gemeinsam mit den Teamkollegen, den Betreuern, den Fans, Familien und Freunden erreicht zu haben. Diese Momente werden den jungen Kickern lange im Gedächtnis bleiben – und sollen Lust auf mehr machen.

Was kann man den jungen Kickern vor dem großen Auftritt wünschen?
Das oft zitierte und vielleicht auch schon strapazierte „Geht raus und habt Spaß“ trifft wohl nirgends mehr zu, als im Nachwuchsfußball. Fußballer sind früh genug Druck ausgesetzt, doch das Spiel soll in erster Linie Spaß machen. So natürlich auch die Teilnahme am Coca-Cola CUP. Für alle ist es sicherlich eine wichtige Erfahrung, unabhängig vom Ausgang. Ich würde ihnen vor dem Anpfiff sagen „Haut euch rein, zeigt, was ihr drauf habt und genießt das Spiel!“

Alle Turnierpläne und Ergebnisse zum Coca-Cola CUP 2017 findest du unter www.fussballoesterreich.at