Beim diesjährigen Get active Social Business Award beginnt nun die heiße Phase. Anfang September haben die Finalisten des Ideenwettbewerbs einen Workshop zum Thema Businesspläne in Stegersbach absolviert.

Ziel dieses Workshops war es, den Teilnehmern einen Einblick in den Bereich Businesspläne zu geben, immerhin müssen sie im nächsten Schritt ihre Projektideen in einem umfangreichen Businessplan verarbeiten. Diese Businesspläne werden danach bewertet und die besten Projekte dürfen vor dem Advisory Board, also quasi dem Beirat des Get actve Social Business Award präsentieren. Der Award ist ein Ideenwettbewerb, der soziales Unternehmertum in Österreich fördert und in diesem Jahr ganz im Zeichen von Inklusion und Integration von benachteiligten Menschen steht.

Das Advisory Board, dem namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Bildung angehören, entscheidet nach den Hearings, welches Projekt den diesjährigen Get active Social Business Award erhält. Der Award ist auch in diesem Jahr mit einem Preisgeld verbunden, das sich nach den Existenzjahren von Coca-Cola Österreich richtet. Da Coca-Cola Österreich 1929 gegründet wurde, bedeutet dies in diesem Jahr ein Preisgeld in der Höhe von 87.000 Euro.

Das Wochenende war geprägt von spannenden Vorträgen zum Thema Unternehmertum, Inklusion und Social Business.

Das Wochenende war geprägt von spannenden Vorträgen zum Thema Unternehmertum, Inklusion und Social Business.

Zusätzlich zu den Vorträgen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich von unseren Experten zu Themen beraten zu lassen, die von Finanzierung, rechtlichen Fragen und Marketing bis zu Unternehmertum und Social Business reichten. Unter den Experten war beispielsweise Ex-Teamtorhüter und Rapid-Legende Helge Payer genauso zu finden wie Olivia Rauscher, Bereichsleiterin für Wirkungsanalysen am Kompetenzzentrum für Nonprofit Organisationen & Social Entrepreneurship der WU Wien, Vertreter von Coca-Cola Österreich, allen voran Country Manager Adi Cernautan sowie Event-Profi Thomas Kenyeri, Unternehmensberater Christian Horak und Karin Bauer, Leiterin des Karriere-Resort bei „Der Standard“.

Kein Speeddating sondern Einzelcoachings.

Kein Speeddating sondern Einzelcoachings.

Neben den Vorträgen und den Coachings stellten die jeweiligen Projektverantwortlichen außerdem ihre Social Business Ideen vor. Dabei gibt es Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen: Ein Schuh, der den Blindenstock ersetzen soll, Projekte, die Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integrieren und Konzepte, die sich mit einem sinnvollen Umgang mit Lebensmitteln befassen. In Stegersbach mit dabei war auch ein Team, das mit architektonischen Maßnahmen soziale Probleme in Angriff nehmen will. Dabei werden im Unternehmen talentierte junge Menschen mit Autismus integriert.  

Im nächsten Schritt heißt es nun für die Projektteams, die in Stegersbach gewonnen Eindrücke, in ihre professionellen Businesspläne zu integrieren und damit in die nächste Runde des Get active Social Business Awards einzusteigen.

Mehr Infos zum Get active Social Business Award.