Früh die Begeisterung für Bewegung zu wecken, ist für die Kinder von heute und somit die Erwachsenen von morgen wichtig. Der Basketballverein D.C. Timberwolves lädt jährlich mehr als 2.000 Wiener Kinder ein, die Liebe zum (Basketball)Sport zu entfachen.

Der bislang wohl berühmteste Basketballer Österreichs wird wahrscheinlich von den meisten gar nicht mit diesem tollen Sport in Verbindung gebracht: Altkanzler Franz Vranitzky. Der Ex-Politiker war in den 60er Jahren Nationalteamspieler. Doch nun ist einer drauf und dran, Rot-Weiß-Rot in der besten Liga der Welt, der NBA, zu vertreten und die Aufmerksamkeit der heimischen Sportwelt auf Basketball zu legen. Jakob Pöltl wurde beim NBA-Draft in diesem Jahr an neunter Stelle von den Toronto Raptors ausgewählt und stellt die Amerikaner schon einmal mit seinem Nachnamen vor phonetische Schwierigkeiten. Groß geworden, immerhin 213 cm, ist der Wiener bei den Timberwolves.

Basketball-Talentewettbewerbe

Damit der 20-Jährige nicht der erste und letzte Basketballexport über den großen Teich bleibt, veranstalteten die D.C. Timberwolves Basketball-Talentewettbewerbe, wo mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler aus Donaustädter Volksschulen teilnahmen.

Basketball-Talentewettbewerbe für Kinder

In dem Fall muss das Runde ins Runde.

Fotos: Titel GEPA pictures, Timberwolves

Kinder und die Faszination Basketball

„Uns geht es natürlich darum, bei den Kindern die Faszination für Basketball zu entfachen“, so Timberwolves-Präsident Wolfgang Horak, „es geht aber auch darum, den Kindern zu zeigen, wieviel Spaß Sport und Bewegung machen können.“ Im Rahmen von Wettbewerben können die Mädchen und Burschen ihr Talent zeigen und natürlich auch Pokale gewinnen. Die Besten messen sich mit den Youngsters der 2. Bundesliga-Mannschaft der Timberwolves, um zum ersten Mal richtige Basketball-Matchluft zu schnuppern.

Kinder und die Faszination Basketball

Bei jedem Training sind dutzende Kinder mit dabei.

Basketball Nachwuchsteams

Die Nachwuchsteams beginnen ab der U8. Wer sich fragt, wie Kinder den Ball im 3,05 Meter hohen Korb unterbringen sollen, dem gibt Horak Entwarnung. „Einerseits spielen die Kinder, wie in anderen Ballsportarten auch, mit kleineren und leichteren Bällen und die Körbe hängen natürlich tiefer.“ Als Basketballerin oder Basketballer eine gewisse Größe mitzubringen, ist sicherlich kein Nachteil. „Wir achten bei den Kindern aber vorranging darauf, wie sie mit dem Ball umgehen können, nicht jeder kann Positionen wie Center spielen, wo es auf jeden Zentimeter Körpergröße ankommt“, so Horak. Es gäbe auch Positionen, wo ein „normal“ Gewachsener seine Klasse ausspielen kann. Übrigens: Der kleinste NBA-Spieler, der sich 14 Jahre in der besten Liga der Welt gehalten hat, war Tyrone Curtis „Muggsy“ Bogues mit 1,60 m Körpergröße vom Scheitel bis zur Sohle.

Kind im Nachwuchsteam

Konzentration nicht nur am Parkett.

In einigen Jahren werden wir wissen, ob aus dem Talentewettbewerb der Timberwolves ein zweiter Pöltl entwachsen ist. Bis dahin heißt es für die NBA-Stars von morgen üben, üben, üben und nochmals üben …

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