Die Special Olympics Winterspiele finden 2017 in Österreich statt. Dass die Special Olympics aber auch in der warmen Jahreszeit ein Thema sind, zeigt der Auftritt zweier Unified-Fußballteams beim Coca-Cola CUP Bundesfinale.

Bevor die besten Mädchen- und Burschenteams ihre Sieger beim Coca-Cola GIRLS CUP bzw. Coca-Cola CUP suchten, begeisterten zwei Unified Mannschaften der Special Olympics die Zuschauer beim Coca-Cola CUP Bundesfinale in der Akademie der Wiener Austria. Unified bedeutet, dass Menschen mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigung gemeinsam in einem Team antreten. „Teilweise sind Spieler vom Team der Special Olympics 2015 dabei, die in Los Angeles in der zweiten Leistungsgruppe die Silbermedaille gewonnen haben“, erzählt Special Olympics Österreich Sportdirektor Heinrich Olsen voller Stolz.

Coke CUP Schirmherr Ivica Vastic und die beiden Special Olympics Unified Teams.

Coke CUP Schirmherr Ivica Vastic und die beiden Special Olympics Unified Teams.

Fotos: GEPA pictures

Exhibitions wie jene beim Coca-Cola CUP nimmt Olsen gemeinsam mit seinen Sportlern immer gerne wahr. „Es ist immer wichtig in der Öffentlichkeit zu zeigen, wozu unsere Athleten im Stande sind, wie sie mit dem Ball umgehen, aber auch, wie sie sich als Team präsentieren.“ Von Möglichkeiten, Leute vom Rand der Gesellschaft in die Mitte zu holen, wo sie auch hingehören, und zu zeigen, was gemeinsam zu schaffen ist, ist Olsen immer begeistert. Deswegen dauerte es keine Sekunde, als er von der Organisation gefragt wurde, ob seine Teams beim Coca-Cola CUP Bundesfinale mit dabei sein wollen.

Der spaß und das miteinander stehen zwar im mittelpunkt, trotzdem geht es auch bei den special olympics ganz schön zur sache.

Der Spaß und das Miteinander stehen zwar im Mittelpunkt, trotzdem geht es auch bei den Special Olympics ganz schön zur Sache.

„Coca-Cola ist ein wesentlicher Partner der Special Olympics. Einerseits natürlich finanziell, aber andererseits auch, wenn es darum geht, die Intention unserer Bewegung zu transportieren und zu kommunizieren“, so Olsen, „wir freuen uns, dass Coca-Cola einer der Hauptsponsoren der Special Olympics World Winter Games im kommenden Jahr in Schladming, Ramsau und Graz ist.“   

Der Erfolg der Fußballmannschaft bei den Spielen in Los Angeles war kein Zufallsprodukt, wie der Sportdirektor verrät. „Die Silbermedaille war das Resultat jahrelanger Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Clubs und wichtigen Institutionen wie Caritas, Lebenshilfe oder Diakonie. Der Spirit und Zusammenhalt des Teams ist mit der Zeit gewaltig gewachsen und wurde durch den Erfolg gekrönt.“

Special Olympics Österreich Sportdirektor Heinrich Olsen

Special Olympics Österreich Sportdirektor Heinrich Olsen


Einige der Kicker sind auch bei den Winterspielen am Start. Zum zweiten Mal nach 1993 gastieren die Special Olympics World Games in Österreich – übrigens das erste Land außerhalb der USA, das zum zweiten Mal mit der Ausrichtung betraut wurde. „Wir sehen das als Bestätigung der guten Arbeit von 1993 und es macht uns stolz, dass unsere Arbeit von Special Olympics International honoriert wird.“ Vor dem Organisationskomitee liegt jedoch eine große Herausforderung: „3.000 Sportler und ihre Betreuer reisen an und messen sich in 110 Bewerben. Wir müssen zeigen, dass wir nicht nur was das Sportliche betrifft, unsere Hausaufgaben gemacht haben, sondern auch, wenn es um das Organisatorische geht.“  

Die Pregames im Jänner 2015, also quasi die Generalprobe, haben gezeigt, dass diese Hausaufgaben anscheinend erledigt sind und vielleicht nur mehr die Zierzeile hinzugefügt werden muss, denn die Pregames sind reibungslos abgelaufen. Es ist also alles angerichtet für die Special Olympics World Winter Games 2017 – Start 14. März 2017.    

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