Foto um Foto, Pose um Pose… Wie anstrengend der Job als Fotomodell ist, haben Johanna Pramstaller und Jochen Hugmann am eigenen Leib verspürt. „Klar macht es Spaß, aber lieber bin ich auf der Piste“, so Pramstaller, Special Olympics-Athleten und eine von zwölf Global Messengern der größten Sportbewegung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung.

Das Besondere an dem Shooting: Nicht nur die beiden Athleten stehen dabei stellvertretend für alle 2.700 Special Olympics World Winter Games-Starter als Quelle der Inspiration und positiver Energie für die Gesellschaft im Mittelpunkt. Auch das Umfeld der Sportler, Wegbegleiter, Betreuer und die Familie, sind auf den Sujets abgebildet. Der Hintergrund: Special Olympics-Sportler und die Personen in ihrem unmittelbaren Umfeld bilden eine Symbiose, bei der beide Seiten ganz stark voneinander profitieren. Die Athleten holen sich ihre Motivation von den Betreuern und geben es mit Spaß am Sport und ehrlicher Freude nach einem gelungenen Auftritt auf der Piste, am Spielfeld oder einfach beim Training tausendfach wieder zurück.

Bei Johannes Session am Vormittag herrschte klassische Set-Stimmung. Make Up-Artist Christine kümmerte sich um Gesicht und Haare der Protagonisten, Fotografin Franziska Liepe und ihr Team nahmen letzte Einstellungen am Licht und der Kamera vor, im Hintergrund lief entspannende Lounge-Musik. Zu entspannend für Johanna. „Habts was fetzigeres“ so die Vorarlbergerin. Auf die Frage von Fotoassistent und „Musikbeauftragten“ Franz, was es dein sein solle, antwortete Johanna wie aus der Pistole geschossen. „AC/DC“. Spotify sei Dank kein Problem für Franz. „Highway to Hell“, „Hells Bells“ & Co waren nun der Soundtrack für Johannas Shooting. Entspannungsmusik der etwas anderen Art, doch für Johanna der Richtige.



Die Vorarlbergerin posierte mit ihren beiden besten Freunden Kathrin Mair und Christian Grabher vor der Kamera. Auch sie betraten „Model-Neuland“, hatten aber auch viel Spaß. „Interessant, wieviel Arbeit hinter so einem Shooting steckt“, waren die beiden vom Aufwand überrascht, der rundherum betrieben wurde. Womit alle drei zu kämpfen hatten, war die Wärme. Ein Wintershooting und somit in entsprechender warmer Kleidung in einem voll ausgeleuchtetem Studio lässt einem schon warm ums Herz werden. Am Ende des Shootings freute sich Johanna wieder auf das nächste Training. Sie gibt einem schneebedeckten Hang eindeutig den Vorzug gegenüber einem Fotostudio.

Jochen Hugmann ist ein sportliches Multitalent. Während er bei den Sommerspielen im Tischtennis glänzte – er eroberte 2015 zwei Silbermedaillen bei den World Summer Games in Los Angeles – hütet er bei den Winterspielen das Tor des österreichischen Floorball-Teams. Bereits auf der großen Bühne der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“, wo er 2015 als Special Olympics Sportler des Jahres live im ORF ausgezeichnet wurde, hat er unter Beweis gestellt, dass er sich im Scheinwerferlicht wohl fühlt. Da ist ein Fotoshooting nahezu ein Klacks dagegen.

Gemeinsam mit Lebensgefährtin Renate Kienmeyer und Bruder Hans Peter stand Jochen in seiner Floorball-Tormann-Montur vor der Kamera. Sein Optimismus ist groß wie eh und je. Bei der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ fragte ihn Moderator Rainer Pariasek, ob denn bei den Winterspielen in der Steiermark eine Medaille drinnen sei. Mit seiner kurzen, aber soviel über seine Persönlichkeit aussagender Antwort „wahrscheinlich“ brachte Jochen nicht nur Pariasek, sondern auch die mehr als 1.000 Gäste im Saal zum Lachen. Von dieser Erfolgsprognose weicht Jochen auch wenige Monate vor den Spielen nicht ab. Trainiert wird mehrmals die Woche. Die Formkurve stimmt und stimmt Jochen deshalb auch so positiv.



Erfolgreichen Special Olympics World Winter Games steht nichts im Wege, wenn sich Johanna und Jochen auf der Piste bzw. im Floorball-Tor so ähnlich souverän und professionell bewegen wie vor der Kamera.

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