Im Vorjahr eine Sensation: Die U11 der afrikanischen Fußballakademie Acakoro holt sich den mit internationalen Top-Mannschaften gespickten Donau-Auen-Cup. Eine One-Hit-Wonder? Mitnichten: Auch in diesem Jahr siegten die Burschen aus Kenia.

Die Liste der Mannschaften liest sich wie das Who-Is-Who des europäischen Fußballs. FC Barcelona, Borussia Dortmund, Atletico Madrid, SK Rapid Wien, Benfica Lissabon, FK Austria Wien, Juventus Turin oder der 1. FC Köln schickten ihre U11-Teams ins Marchfeld zum Donau-Auen-Cup. Selbst profunde Kenner des Fußballs werden aber mit einem Teamnamen nicht viel anfangen können: Acakoro.  

Dabei handelt es sich um eine Fußballakademie in Nairobi, die im Rahmen der von Otto Hirsch, Malermeister in Leonding, ins Leben gerufenen Caritas-Initiative Hope for Future gegründet wurde. Helmut Köglberger, LASK-Star der 60er- und 70er-Jahre und Sohn einer Oberösterreicherin und eines dunkelhäutigen Besatzungssoldaten, unterstützt die Acakoro Fußallakademie in allen Belangen und war natürlich beim zweiten Triumph im Marchfeld mit dabei.

Packende Szenen im Endspiel zwischen Acakoro und Atletico

Packende Szenen im Endspiel zwischen Acakoro und Atletico

Während im Vorjahr der große FC Barcelona im Finale besiegt wurde, war es in diesem Jahr mit Atletico Madrid abermals eine spanische Top-Mannschaft, die gegen die Burschen aus Kenia im Endspiel den Kürzeren zog. Auch in diesem Jahr übergab ÖFB-Präsident Leo Windtner den Pokal an die siegreiche Mannschaft aus Afrika.

ÖFB-Präsident Leo Windtner gratulierte dem Siegerteam von Acakoro.

ÖFB-Präsident Leo Windtner gratulierte dem Siegerteam von Acakoro.
 

Fotos: fotostaudinger.at

Turnierleiter Josef Jansky ist das Sportliche natürlich wichtig, eine große Bedeutung hat für ihn aber auch die soziale Komponente eines internationalen Turniers: „Unser Turnier zählt zur absoluten europäischen Spitze, es zeichnet sich insbesondere durch die hohe Leistungsdichte aus. Das Echo der Zuschauer und auch jenes der teilnehmenden Teams war überwältigend und zeigt, dass Fußball Menschen, Länder und Kulturen miteinander verbindet!“   

Mehr zum Vorjahreserfolg, aber auch zum Projekt der Acakoro Fußballakademie findest du hier.