Foodbloggerin Sabine Zettl bringt Familie und Job unter einen Hut

Frisch kochen, gemeinsam Essen – das steht bei Sabine Zettl ganz oben. Die zweifache Mutter gibt aber zu, dass es nicht immer leicht ist, den Spagat zwischen Familie, Haushalt und Job zu schaffen und dabei auch noch jeden Tag frisches Essen auf den Tisch zu stellen. Wie sie das schafft und ob es ihr immer gelingt, lässt sie uns in ihrem Foodblog diezettl.at wissen.

Durchschnaufen … Das muss auch mal sein … Jede Mutter und jeder Vater weiß, wie schwer es ist, sich voll und ganz der Familie zu widmen, dabei aber auch im Job zu reüssieren. Wer dabei auch noch darauf achtet, dass jeden Tag etwas frisch Gekochtes die Gaumen verwöhnt, macht sich meist selbst zusätzlichen Stress. Nicht jedoch bei Sabine Zettl. „Kochen ist meine Leidenschaft. Wenn ich die Kochlöffel schwinge, entspanne ich“, so die 40-Jährige. Was ihr dabei am meisten Spaß macht, ist die Möglichkeit, unendlich kreativ zu sein. „Erlaubt ist, was schmeckt. Inspirationen für neue Ideen findet man überall, ob in Kochbüchern, im Internet oder – wie ich es am liebsten habe – auf Reisen in andere Kulturen“, gibt die Grazerin ihre Quellen des kulinarischen Einfallsreichtums preis.

Unterstützt wird Sabine Zettl beim Kochen von ihren Töchtern Livia und Lena. „Mir geht es dabei nicht nur um die bloße Unterstützung, mir geht es vor allem darum, mit meinen Töchtern Zeit zu verbringen. Wenn man dabei auch noch gemeinsam etwas Köstliches zubereiten und das danach auch genießen kann – einfach perfekt“, so die stolze Mutter.

Mindestens drei Mal pro Woche postet die Bloggerin auf diezettl.at schmackhafte Rezepte zum Nachkochen. „Mir ist wichtig, dass es keine ausgefallenen Speisen sind, für die man eine abgeschlossene Kochausbildung braucht. Jeder halbwegs Küchenkundige soll meine Rezepte nachkochen können“, verwehrt sich die Zettl auf gewagte Experimente am Herd. Zu bloggen begann Sabine Zettl 2012 auf woman.at, zwei Jahre später folgte ihr eigener Blog diezettl.at. Next Step: Fernsehen. Ihre Kochkünste haben die gebürtige Wienerin, die in einem Grazer Gewürzladen arbeitet, sogar auf Österreichs Bildschirme gebracht. Seit 2015 ist Sabine Zettl Teil des „Frisch gekocht“-Teams und gibt jeden Dienstag kleine Tipps zum Nachkochen. Damit ging für die Foodbloggerin ein Traum in Erfüllung.

Irgendwann dazwischen meldete sich Coca-Cola bei ihr. „Sie hätten von meiner unkomplizierten Art zu schreiben und zu kochen gehört und in Folge auch gelesen und würden sich gerne zu einem Gespräch mit mir zusammensetzen“, erinnert sich Sabine Zettl, „jetzt kann ich es ja schreiben – nach diesem Telefonat sprang ich vor Freude kreischend durch die Wohnung!“ Die Zusammenarbeit zwischen Sabine Zettl und Coca-Cola ist Teil der Kampagne „Gemeinsam schmeckt’s am besten“: „Mit diesem Motto kann ich mich voll und ganz identifizieren, deswegen habe ich auch nicht lange überlegt und ja gesagt.“ Coca-Cola Konsumenten kennen Sabine Zettl von Rezeptkärtchen, die in den Multipacks enthalten sind. „Es freut mich, dass ich dadurch einem breiten Publikum schmackhafte Speisen näher bringen kann.“

Die Frage, womit man ihr am meisten Freude bereite, entlockt Sabine Zettl ein fröhliches Lächeln. „Ich liebe es, wenn ich mit der Familie und meinen Freunden gemeinsam an einem Tisch sitze und esse. Dabei entwickeln sich die interessantesten, lustigsten und inhaltsreichsten Gespräche. Und außerdem: Gemeinsam schmeckt’s am besten!“

Am Ende des Gesprächs muss Sabine Zettl jedoch einräumen: „In absoluten Ausnahmefällen darf es auch mal eine Tiefkühlpizza sein. Allerdings sehr selten, denn ich habe gelernt, auf Vorrat zu kochen. Ein weiterer Grund ist: Fertiggerichte schmecken meinen Mädels einfach nicht."