Rund 300.000 Flaschen verlassen stündlich unser Werk im burgenländischen Edelstal. Durch die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) ist es uns möglich, diese nach dem Konsum auch wieder umweltgerecht zu recyceln. Wir haben mit Laura Glasberg, Projektleiterin des ARA Innovation Space darüber gesprochen, welche spannenden Konzepte die ARA entwickelt, um die Zukunft der Kreislaufwirtschaft zu gestalten und wie uns das Non-Profit-Unternehmen dabei unterstützt, unsere Vision einer World Without Waste zu erreichen.

1. Laura, ARA Innovation Space – das hört sich ja ziemlich futuristisch an. Kannst du uns kurz erklären, worum es bei euch geht?

Wir arbeiten beim ARA Innovation Space in einem multidisziplinären Team aus Studierenden und Wissenschaftern, Kreativen und Unternehmern und gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern der Universität für angewandte Kunst Wien und der Technische Universität Wien an der Zukunft der Kreislaufwirtschaft.

Kreislaufwirtschaft bewegt - Reger Austausch zwischen den Teilnehmern einer ARA Innovation Space Veranstaltung.

© ARA Innovation Space

Die vier Themenschwerpunkte bilden dabei die Wertstoffe Kunststoff, Aluminium und Fasern, Gebäude und Infrastruktur, Circular Design und Circular Business Models. Unsere Aktivitäten reichen von Workshops über Innovationsformate bis zu interaktiven Ausstellungen, Videos und Kunstinstallationen zu allen Aspekten der Kreislaufwirtschaft.

2. Verpackung, Recycling, Circular Design und Economy, das sind ziemlich spezielle Themen und liegen leider immer noch wenig im Fokus der Öffentlichkeit. Woher kommt dein persönliches Interesse und Engagement? Was ist dein Hintergrund?

Ich habe mein Bewusstsein für diese Themen während meines Politikstudiums entwickelt und ganz besonders während meiner langen Reise durch Asien ausgebaut.

Als kleines Kind wurde mir beigebracht, den Müll in die Mülltonne zu werfen, aber damit war es auch schon getan – aus den Augen, aus dem Sinn. Ich wusste nicht, was danach damit passiert und es schien auch nicht weiter wichtig.

Herauszufinden wie Materialkreisläufe funktionieren, woher all die Rohstoffe kommen und in welchen Mengen sie gebraucht werden und wieder gehen, hat mich bewegt und in mir das Feuer geweckt, einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Gesellschaft zu leisten.

3. Coca-Cola war Teil eures Circular Plastics Innovator Speed-Dating. Was genau verbirgt sich dahinter und wie wichtig ist es, dass sich große Unternehmen bei Formaten wie diesem engagieren?

Ziel aller unserer Veranstaltungen ist es, Menschen mit unterschiedlichen Backgrounds, die sich für das Thema Kreislaufwirtschaft interessieren, zusammenzubringen und dadurch auch eine innovative und inspirierende Atmosphäre zu schaffen. Um jedem Innovator die Möglichkeit zu geben, seine Fachgebiete zu präsentieren und Diskussionen anzuregen, haben wir eine ungewöhnliche, aber effektive Plattform gewählt: das Speed Dating!

Recycling geht uns alle an.

© CCHBC Österreich/Christian Husar

Coca-Cola HBC Österreich war Teil der Veranstaltung Circular Plastics, bei der erklärt wurde warum Coca-Cola PET einsetzt, wie gemeinsam mit der ARA daran gearbeitet wird, möglichst viel des wertvollen Materials wiederzuverwerten und welchen Beitrag Coca‑Cola damit zur World Without Waste leistet.

Große Unternehmen bringen natürlich auch viel PET in den Umlauf, das beide Seiten bestmöglich recyclen wollen. Deshalb ist es immens wichtig, dass wir gemeinsam daran arbeiten, innovative Lösungen zu finden.

4. Wir bei Coca-Cola arbeiten täglich daran, unserem Ziel einer World Without Waste einen Schritt näher zu kommen. Welchen Beitrag kann ARA Circular Design leisten?

Wir unterstützen Coca‑Cola HBC Österreich dabei, seine ambitionierten Umweltziele zu erfüllen: Damit der Anteil an Recyclingmaterial in neuen PET-Flaschen in den nächsten Jahren weiter gesteigert werden kann, haben wir mit ARA Circular Design eine innovative Lösung entwickelt. Ziel dieser Initiative ist es, einerseits die Rezyklierbarkeit von Verpackungen zu optimieren und andererseits den Einsatz von Recyclingmaterial signifikant zu steigern – letztlich um gemeinsam den Weg in Richtung Kreislaufwirtschaft zu gehen.

5. Frage zum Schluss: Was ist dein Lieblingsgetränk von Coca-Cola?

Normales Cola-Cola – aber im Glas mit Eiswürfel und Zitrone. ;-)