Beim Coca-Cola CUP und seinen Turnieren tummeln sich alljährlich rund 3.000 junge Spielerinnen und Spieler auf den Fußballplätzen in ganz Österreich. Rund 160.000 gemeldete Nachwuchskicker gibt es bundesweit insgesamt. Dass diese perfekte Bedingungen für einen reibungslosen Meisterschaftsbetrieb vorfinden, dafür sind Menschen wie Gabi Pinter zuständig. Die Burgenländerin verantwortet in ihrer Heimat als Nachwuchsreferentin alle Belange des Kinder- und Jugendfußballs. Wir wollen Danke sagen für dieses Engagement, das oft über die eigentliche Job-Description hinausgeht.

Gabi Pinter, Nachwuchsreferentin
Auch zu Damen-Teamchef Dominik Thalhammer hat Pinter einen besonders guten Draht.

Gabi Pinter, Nachwuchsreferentin seit 12 Jahren

Spricht man im Burgenland von Nachwuchsfußball, dauert es nicht lange, bis ihr Name fällt: Gabi Pinter. Die Siegendorferin ist Mitglied des Vorstands des Burgenländischen Fußballverbandes BFV und dort für den Nachwuchs verantwortlich, was nach einer recht Schreibtisch-zentrierten Arbeit klingt. Dem ist aber nicht so, sie bewegt sich mehr auf dem Grün der burgenländischen Fußballplätze als auf dem Spannteppich der BFV-Zentrale in Eisenstadt. „Das Schöne an meinem Job ist, dass ich auf jedem Fußballplatz des Landes jemanden kenne“, so Pinter, die seit 12 Jahren Nachwuchsreferentin ist.

Vom Fußball-Virus infiziert

Als Mädel ist sie neben dem Sportplatz in ihrer Heimatgemeinde aufgewachsen und hat dort auch immer mit den Burschen mitgespielt. Mit 14 ging es dann ab in die erste Damenmannschaft. Ihre Fußballschuhe hing sie 21 Jahre später an den Nagel. Was aber nicht bedeutete, dass sie ihre Verbindung zum Fußball kappte. „Ich habe danach die Nachwuchstrainer-Ausbildung absolviert und mich auch bald darauf auf der Funktionärsebene engagiert“, erinnert sich die hauptberufliche Lehrerin zurück. Und so hatte sie recht bald eine Visitenkarte in der Hand, darauf das Logo des BFV, ihr Name und darunter „Nachwuchsreferentin“. „Ich war damals vor 12 Jahren die erste Frau in Österreich, die solch ein bedeutendes Resort leiten durfte“, ist Pinter nicht ohne Grund stolz. Als solches sorgt sie seither dafür, dass der Meisterschaftsbetrieb unter den 380 bis 400 Nachwuchsteams im Breitensport reibungslos funktioniert. „Diese Zahl ist trotz sinkender Geburtenzahlen konstant geblieben, was mich besonders freut. Der Fußball hat im Burgenland einen sehr hohen Stellenwert und trägt oft sehr viel zum gemeinschaftlichen Leben in den Gemeinden bei.“

Gabi Pinter mit Coca-Cola CUP Landessiegern aus dem Burgenland
Pinter mit den diesjährigen Coca-Cola CUP Landessiegern aus dem Burgenland, dem SV Oberwart.

GEPA pictures/ Coca-Cola Cup

Einsatz mit viel Herzblut und Leidenschaft

Auf ihrer To Do-Liste stehen Dinge wie das Organisieren von Turnieren wie dem Coca-Cola CUP Landesfinales, Talentetage am Feld wie zur kalten Jahreszeit in der Halle oder das Begleiten der burgenländischen U14-Auswahl in der österreichweiten Meisterschaft. Ihr Handy ist nie aus, höchstens nur auf „Vibration“ gestellt, Wochenenden sind in ihrem Kalender selten wirklich „Fußball-frei“. „Wenn man nicht für diesen Sport brennt, kann man diesen Job natürlich nicht machen. Es steckt sehr viel Herzblut und Leidenschaft dahinter“, so Pinter. Antrieb hierfür bekommt sie im Umgang mit den Spielern und Trainern. „Wenn dich ehemaliger Auswahlspieler auch nach zehn Jahren noch herzlich begrüßen oder du mit Trainern und Kollegen aus anderen Verbänden intensiv über den Fußball diskutieren kannst, das gibt sehr viel Kraft und Motivation.“

Gabi Pinter mit Nina Burger
Pinter mit Teamstürmerin Nina Burger.

Coca-Cola CUP für viele das Highlight der Saison

Ein besonderes Highlight im burgenländischen Fußball ist das Coca-Cola CUP Landesfinale – und das nicht nur für Pinter. „Ich erhalte immer wieder äußerst positives Feedback, unlängst erst wieder von einer Mutter aus dem Südburgenland, die von dem Turnier in höchsten Tönen geschwärmt hat.“ Das gibt natürlich für das kommende Jahr eine Extra-Portion Motivation, ein reibungsloses Turnier auszurichten. Das Coca-Cola CUP Team arbeitet gerne mit engagierten Personen zusammen, denen das Wohl des Nachwuchsfußballs so am Herzen liegt wie Gabi Pinter. Sie ist in der glücklichen Lage, dass ihr ihr Arbeitgeber für die Tätigkeiten rund um den heimischen Fußball sehr entgegen kommt.

Wir wollen Gabi Pinter an dieser Stelle stellvertretend für die tausenden, zum überwiegenden Teil ehrenamtlichen Funktionäre, Trainer und natürlich auch Schiedsrichter – das sind in Österreich zusammengerechnet mehr als 75.000 Personen – danken. Sie sind das Rückgrat des heimischen Fußballs und somit auch für die Erfolge auf professioneller Ebene.

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