Patrick Redl leitet seit einigen Monaten den Produktionsbetrieb in Edelstal und ist damit der jüngste Werksleiter innerhalb der Coca-Cola HBC Gruppe. Grund genug, ihn über seinen steilen Karriereweg, seine ersten Berührungspunkte mit Coca-Cola und seinen Job-Alltag zu befragen.

„Vor wenigen Wochen haben einige Teilnehmer des #YouthEmpowered–Projekts das Werk bei einer Führung besichtigt: Für viele war es ein echter Wow-Effekt, in der großen Produktionshalle zu stehen. So ist es mir auch als Kind gegangen, als ich das erste Mal mit meinem Vater, der damals den Produktionsbetrieb der Römerquelle in Edelstal geleitet hat, im Werk war“, erinnert sich Patrick Redl an seine ersten Coke-Momente. Ebenso groß war damals die Freude, wenn Coca-Cola in der Kinder- und Jugendzeit am Familientisch stand, wenn gemeinsam Geburtstage oder Weihnachten gefeiert wurden. Die Faszination und Begeisterung für Technik und die riesigen Produktionsanlagen blieben auch nach ersten Ferialpraktika im Werk und festigten den Entschluss, einen technischen Ausbildungsweg zu gehen. Nach der HTL für Mechatronik folgten Ausbildungen für angewandte Elektronik und ein berufsbegleitendes Studium für Lean Operations Management.

Die Fußstapfen des Vaters

Für Patrick Redl war bereits während der Ausbildungsjahre schon klar, irgendwann in die Fußstapfen des Vaters zu treten. Dass es weit schneller als die ursprünglich gedachten 20 Jahre ging, begründet Patrick so: „2010 bekam ich die Chance, nach Wien zu gehen. Dort konnte ich erste Erfahrungen als Führungskraft sammeln und leitete auch kleine internationale Teams.“ Die Übersiedlung der Produktion 2013 nach Edelstal bedeutete für ihn neue Optionen und den Beginn einer sehr intensiven und lehrreichen Zeit. „Jeder neue Produktionsbetrieb hat Startschwierigkeiten, als Schichtleiter und später Produktionsleiter habe ich sehr viel gelernt, natürlich einige Kurse besucht aber am meisten vom Daily Business mitgenommen. Kein Tag ist wie der andere“, so Redl. Im April kam dann der nächste Schritt auf der Karriereleiter, als er die Werksleitung übernehmen durfte. „Ich bin besonders stolz darauf, der jüngste Werksleiter in der Coca-Cola HBC Gruppe zu sein.“

Patrick Redl (2.v.l.) mit Coca-Cola HBC Österreich General Manager Frank O'Donnell (2.v.r.) im Werk in Edelstal.

Was ihm bei seinen Mitarbeitern wichtig ist? „Genauso wie die Unternehmensführung an mein Potenzial glaubt und mich fördert, freue ich mich als Führungskraft zu sehen, wie sich Mitarbeiter weiterentwickeln. Man erkennt die Entwicklungsmöglichkeiten und unterstützt sie, wo man kann. Dabei sieht man Tag für Tag, Monat für Monat die Fortschritte, wie die Mitarbeiter im Job wachsen, die Erwartungen erfüllen und offen sind, Neues zu lernen.“

Ständig auf der Suche

In seiner Rolle als Werksleiter ist es ihm wichtig, den Betrieb laufend zu verbessern und weiterzuentwickeln. „Wir sind eines der größten Werke der HBC-Gruppe und einer der größten Arbeitgeber in der Region. In den vergangenen Monaten konnten wir gute Resultate einfahren. Wir beschäftigen uns intensiv mit Verbesserungen unseres ökologischen Footprints im Bereich Wasser und Energie und arbeiten zurzeit an der Realisierung unseres neuen Labors. Außerdem sind wir ständig auf der Suche nach neuen Produkten und Innovationen“, skizziert Redl seine aktuellen Schwerpunkte.

Die Antwort auf die letzte obligate Frage nach dem Lieblingsgetränk aus dem eigenen Haus liegt auf der Hand: „Ich bin verliebt in unsere Bioprodukte, sie schmecken super und sind innerhalb der Gruppe einzigartig. Noch dazu bin ich ein sportlicher Typ und die Römerquelle bio limo leicht ist kalorienreduziert, das passt perfekt zusammen!“

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