Am 22. März begehen wir den World Water Day, ein Tag, der den Menschen den bewussten Umgang mit der lebensnotwendigen Ressource Wasser vor Augen führen soll. Für Coca-Cola hat Wasser natürlich einen sehr hohen Stellenwert. Wasser ist für die Herstellung unserer Produkte wesentlich – und zwar nicht nur als kostbare Grundlage für unsere Getränke. Wasser wird für viele Herstellungsschritte benötigt und betrifft somit den gesamten Produktionsablauf. In sämtlichen Arbeitsprozessen wird auf wassersparende Technologien gesetzt, um den Wasserverbrauch langfristig zu minimieren.

2020 nur noch 1,5 Liter Wasserverbrauch pro Liter Getränk

Unser Abfüllpartner Coca-Cola HBC Österreich hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2020 soll der Wasserverbrauch pro Liter produziertem Getränk auf 1,5 Liter reduziert werden. 2017 lag der Wert bei 1,72 Liter. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in der Produktion wassereinsparende Maßnahmen umgesetzt.

‚Abwasser‘, das wiederverwertet wird

Unser Prozesswasser wird in sämtlichen Arbeitsschritten wiederverwendet. 40.000m³ Wasser werden eingespart, indem zum Beispiel das Wasser auch für die Kistenreinigung genutzt wird und die Glasflaschen-Waschmaschinen erneuert wurden.

Bei der neu adaptieren Mineralwasser-Abfülllinie wurde die Vorreinigung mit Wasser Dank einer technische Innovation hinfällig, da die PET- Flaschen direkt zuvor aufgeblasen, und ohne weiteren Kontakt mit der Umwelt befüllt werden. Damit können wir im Vergleich zu herkömmlichen Linien, bei denen die Flaschen vor der Abfüllung noch mit Wasser ausgewaschen werden, 15.000 m³ eingesparen.

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Die derzeitige Wassereinsparung von Coca-Cola HBC Österreich pro Jahr liegt somit bereits bei 55.000m³ - eine Menge, mit der 275 Haushalte mit jeweils vier Personen für ein Jahr mit Wasser versorgt werden können.

Ausgezeichneter Wasserschutz

Eine Auszeichnung dafür, dass das Unternehmen mit den Initiativen auf dem richtigen Weg ist, verdeutlicht das European Water Stewardship Gold Zertifikat, mit dem die Produktionsanlage in Edelstal seit 2014 Jahr für Jahr ausgezeichnet wird. Mit der Zertifizierung geht die Verpflichtung einher, die Ressource Wasser zu schützen und nach allen Möglichkeiten zu recyclen.

Coca-Cola unterstützt Modellprojekt gemeinsam mit dem WWF Österreich

Coca-Cola engagiert sich in Österreich nicht nur im Bereich der Produktion der Getränke für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser, sondern auch im Rahmen zielgerichteter Kooperationen.

Erfolgreicher Wasserrückhalt an einem Entwässerungsgraben.

Foto: B. Kohler/WWF

So konnten gemeinsam mit dem WWF Österreich und dem Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel in den Jahren seit 2014 bedeutende Schritte zur Rettung der hochgradig gefährdeten Salzseen und Salzsteppen des Nationalparks gesetzt werden. Die Salzstandorte und ihre einmalige Tier- und Pflanzenwelt leiden unter Entwässerungsmaßnahmen, die fast 100 Jahre zurückreichen, und die den Grundwasserstand des Seewinkels - das ist die Steppen- und Seenlandschaft östlich des Neusiedler Sees - massiv absenken.

Durch die Ableitung des Grundwassers wird der Wasser- und Salzhaushalt der Salzseen und Salzsteppen empfindlich gestört – hier bedarf es eines konsequenten Rückstaus von  Entwässerungsgräben, um die für die Salzstandorte so wichtigen Anreicherung von Salz im Oberboden wieder in Gang zu bringen!  Durch den Einsatz eines ausgeklügelten Rechenmodells der TU Wien konnte die optimale Rückstauhöhe bestimmt werden, die einerseits zur Wiedererstellung geschädigter Salzstandorte führt, und andererseits Schäden an Ackerland und Gebäuden vermeidet.

Der überzeugende Einsatz des Rechenmodells und eine umfassende, von Coca-Cola finanzierte Öffentlichkeits- und Informationsarbeit haben dafür gesorgt, dass die Maßnahmen auch die nötige Unterstützung bei Anrainern und Landwirten gefunden haben. Das gelungene Vorhaben kann als Modellprojekt für die Wiederherstellung sensibler, wasserabhängiger Ökosysteme dienen und hat bereits Folgeprojekte in der Region angeregt.