Kreislaufwirtschaft funktioniert nur Miteinand! – Warum wir die Initiative „Reinwerfen statt Wegwerfen“ unterstützen

Auch wenn die Österreicherinnen und Österreicher beim Sammeln von PET-Flaschen schon jetzt Weltmeister sind - drei von vier Flaschen landen wieder im Recyclingkreislauf – haben wir uns ein weiteres hohes Ziel gesetzt: Bis 2030 wollen wir für jede Flasche, die wir auf den Markt bringen, eine Flasche sammeln und recyclen. Doch dieses Ziel können wir nicht alleine erreichen, dafür müssen alle an einem Strang ziehen: Hersteller, Konsument, Entsorger. Denn eine erfolgreiche Kreislaufwirtschaft funktioniert nur Miteinand!

Einer unserer Partner im Engagement für richtiges Sammeln und Recyclen ist die Initiative „Reinwerfen statt Wegwerfen“. Wir haben uns mit Jürgen Hofmann, Projektverantwortlicher „Reinwerfen statt Wegwerfen“, über erfolgreiches Mülltrennen und den Spaß am Recyclen unterhalten.

Die beiden Maskottchen wissen, wo Restmüll landen muss - im Mistkübel.


1. Was genau verbirgt sich hinter „Reinwerfen statt Wegwerfen“?

 „Reinwerfen statt Wegwerfen“ ist Österreichs größte Anti-Littering Plattform. Wir sind eine Initiative der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und Österreichs Wirtschaft, und realisieren und fördern seit 2012 bewusstseinsbildende Maßnahmen für ein sauberes Österreich und gegen das achtlose Wegwerfen von Müll auf der Straße, in der Landschaft oder in Gewässern. Jedes Jahr werden über 100 Projekte umgesetzt oder unterstützt – von der Flurreinigungsaktion bis zum sportlichen Großevent wie der Nordischen Ski WM.

2. Du beschäftigst dich quasi hauptberuflich mit Müll – was ist das Spannende an deinem Job?

Die Projekte, die wir mit „Reinwerfen statt Wegwerfen“ unterstützen und umsetzen, sind extrem vielfältig und auf ganz Österreich verteilt – von der Flurreinigungsaktion am Berg bis zum Sportevent in der Großstadt. Mir ist es wichtig zu vermitteln, dass das Sammeln und Trennen von Müll eine Selbstverständlichkeit sein muss und einen wirklichen Mehrwert für die Umwelt, meine Mitmenschen und mich selbst hat. Abfälle sind wertvolle Rohstoffe, die wir durch´s Sammeln, richtige Trennen und Recyceln im Kreislauf halten können und die damit nicht verloren gehen.

3. Warum ist es wichtig, dass sich große Unternehmen wie Coca-Cola für ein Thema wie Anti-Littering einsetzen?

Zum einen finde ich es sehr gut, wenn sich Unternehmen, die Produkte – klarerweise inklusive deren Verpackung – herstellen, mit dem Thema Anti-Littering auseinandersetzen und intensiv an Lösungen arbeiten. Zum anderen können natürlich beliebte Marken wie Coca-Cola aufgrund ihrer Bekanntheit Menschen motivieren, sich mit dem Thema Mülltrennung zu beschäftigen und ihren Einfluss bzw. ihre Kanäle nutzen, um auf Anti-Littering aufmerksam zu machen.

Richtiges Mülltrennen ist wichtig: Dafür stehen Sammelinseln zur Verfügung, die für jede Art von Müll die richtige Tonne bieten.


4. Anti-Littering und Mülltrennung gehen uns alle etwas an. Welchen Beitrag kann ich als Konsument ganz einfach leisten?

Ist man unterwegs, sollte jeder seinen Abfall entweder in einen Mistkübel werfen oder am besten gleich richtig getrennt entsorgen – auf keinen Fall einfach auf die Straße oder in die Wiese werfen. Und auch richtige Mülltrennung zuhause ist keine Hexerei: Plastikflaschen z.B. einfach flach drücken und in die Gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack werfen. In der Metallsammlung sollten nur restentleerte Getränke- und Konservendosen und andere Metallverpackungen landen. Flaschen und Konservengläser gehören in die Weiß- oder Buntglastonne, und Altpapier und Kartons,  flach zusammengelegt in die Altpapiertonne  Verschmutztes Papier, Servietten und Taschentücher haben ihren richtigen Platz im Restmüll.

Mein persönlicher Tipp: Wer sich unsicher ist und Fragen zur getrennten Sammlung von Verpackungen hat, kann sich an die örtlichen AbfallberaterInnen – den Kontakt gibt es über die Gemeinde oder den örtlichen Abfallwirtschaftsverband – wenden.

5. Frage zum Schluss: Was ist dein Lieblingsgetränk von Coca-Cola?

Coca-Cola Vanilla, eiskalt :)

 

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