Es liegt auch in der Verantwortung der Unternehmen zu überlegen, was man bei Verpackungen besser machen könnte. Coca-Cola macht genau das und engagiert sich für eine möglichst ressourcenschonende Produktion, berichtet Journey Bloggerin Damaris.

Ab 2020 will Coca-Cola nur noch in PlantBottles™ abfüllen

Was fällt euch auf, wenn ihr in ein Lebensmittelgeschäft geht? Richtig. Überall wird viel zu viel Plastik verwendet. Süßigkeiten werden innerhalb der Packung noch einmal in Kunststoff eingewickelt, Obstsackerl werden für Bananen verwendet. Ist das wirklich notwendig? Wir haben als Konsumenten viel selbst in der Hand, können einiges tun, um den Gebrauch von Plastik im Alltag zu reduzieren. Ein guter Tipp, den ihr vielleicht schon kennt: Habt immer ein Stoffsackerl mit dabei,  um zu vermeiden, eines aus Plastik für eure Einkäufe verwenden zu müssen. Natürlich liegt es aber auch in der Verantwortung der Unternehmen, den Blick in die Zukunft zu lenken und zu überlegen, was man in der Produktion und Verpackung besser machen könnte.

Coca-Cola macht genau das und engagiert sich für eine möglichst resourcenschonende Produktion. So wurde die PlantBottle™ entwickelt, eine Flasche, die zu einem Teil aus pflanzlichen Rohstoffen besteht. Ich bin begeistert, dass Coca-Cola so viel in die richtige Richtung unternimmt.

Konsumenten werden auf dem Etikett auf die PlantBottle™ aufmerksam gemacht.

Tut mir leid, aber nun wird es ein wenig technisch;-) Um euch die PlantBottle™ und was diese Flasche so besonders macht, genauer zu erklären, müsst ihr wissen, dass eine traditionelle PET-Flasche zu 30% aus Monoethylenglykol (MEG) und zu 70% aus Terephtalsäure (TPS) besteht. MEG und TPS werden  aus erdölbasierten Rohstoffen hergestellt. Da Pflanzen nachwachsen, Erdöl jedoch ein nicht erneuerbarer Rohstoff ist, war es eine logische Schlussfolgerung, dieser Tatsache bei der Forschung Rechnung zu tragen. Und so ist Coca-Cola auf das brasilianische Zuckerrohr gekommen. Ethanol ist auf Basis des brasilianischen Zuckerrohrs das einzige Bio-Ethanol, das für seine ökologische und soziale Nachhaltigkeit anerkannt wird.

Frei zugängliche Technologie

Coca-Cola arbeitet momentan mit Hochdruck daran, auch andere Pflanzen und Pflanzenreste verwenden zu können. Das i-Tüpfelchen für mich persönlich ist, dass Coca-Cola diese Technologie für andere Unternehmen frei zugänglich macht, um mit anderen Unternehmen gemeinsam etwas für die Zukunft unseres Planeten zu tun. Ab 2020 will Coca-Cola nur noch in PlantBottles™ abfüllen.

Was auch sicher viele Coke-Fans nicht wissen, ist, dass in Österreich beispielsweise Römerquelle 0,5l PET Flaschen oder alle AdeZ-Flaschen, die ihr in den Regalen im Supermarkt seht, schon bis zu 30% aus pflanzlichen Rohstoffen bestehen.

Auf der EXPO 2015 in Mailand wurde sogar eine Flasche aus 100% pflanzlichen Rohstoffen vorgestellt. Bis die 100% pflanzliche PlantBottle™ in Serie geht, dauert es zwar noch ein bisschen, aber ich freue mich jetzt schon auf den Tag, an dem wir nicht mehr aus erdölbasierten Flaschen trinken!