Jedes Jahr feiern wir zu Ostern das Fest der Auferstehung, das Ende des Winters und freuen uns über die Ankunft des Frühlings im Kreise der Liebsten. Familien und Freunde kommen zusammen, setzen sich an den Tisch und teilen Freude, Speisen und Getränke.

Wir haben eine Auswahl klassischer Osterrezepte aus aller Welt zusammengestellt, mit denen du dem Fest des Frühlings eine neue kulinarische Note verleihen kannst. Neben der Osterpinze aus dem Alpen-Raum zwischen Wien und Triest stellen wir auch würzige und exotische Speisen vor.

SCHWEIZ

Gründonnerstagssuppe „Gründonnschtigsoppe“

Am Gründonnerstag steht traditionell in vielen Ländern etwas Grünes auf dem Speiseplan. In der Schweiz hängt laut Volksglauben Glück oder Unglück davon ab, ob am Gründonnerstag die „Sieben-Grün-Suppe“ mit sieben verschiedenen Blattgemüsen gegessen wird oder nicht. Nach einer alten Überlieferung soll der Suppentopf nach einem harten Winter eine vitalisierende Wirkung haben. Welche Kräuter zum Einsatz kommen, hängt letztlich davon ab, was die Natur gerade zu bieten hat.

Zutaten:

1 Karotte, 1 Salatherz, 1 Eidotter, 1 EL Mehl, 1 EL Schlagobers, 1 Bund Bärlauch, 2 Lauchstangen, 2 Schalotten, 125 g Butter, 1 Handvoll Blattspinat, 1 Bund Sauerampfer, 1 Handvoll junger Mangold, 1 Stück Knollensellerie (ca. 100 g), 1 L Wasser oder Gemüsesuppe, 1 Bund Schnittlauch gehackt, 1 halber Bund Petersilie gehackt, 2 Scheiben Weißbrot gewürfelt, Salz, Pfeffer, Muskatnuss.

Zubereitung:

Karotte, Sellerie und Lauch hacken, in etwas Butter anschwitzen und mit Suppe/Wasser aufgießen. 30 Minuten kochen und pürieren. Brotwürfel in Butter anrösten. Mehl in einem EL Butter anschwitzen. Mit der Suppe aufkochen, Blattgemüse fein schneiden, Schalotten hacken, mit Schnittlauch und Petersilie in die Suppe geben. Würzen. Dotter mit Schlagobers verquirlen, in die heiße, nicht kochende Suppe rühren. Mit den Croûtons auftragen und genießen.