Der Westen Österreichs ist die Hochburg des Nachwuchsfußballs im Frauenbereich. Nach zwei Titeln für Vorarlberg 2015 und 2016 holte wie im Vorjahr auch heuer wieder die U16-Auswahl aus Tirol den Titel beim Coca-Cola GIRLS CUP. Das Turnier war etwas ganz Besonderes, spielten die mehr als 110 Mädels aus ganz Österreich doch vor den Augen ihrer großen Vorbilder Manuela Zinsberger und Laura Feiersinger.

Zufrieden zeigte sich Erfolgstrainer Ingo Martin nach dem Schlusspfiff in der Fußballakademie Mattersburg. Seine Mädels haben soeben das Endspiel des zweitägigen Coca-Cola GIRLS CUPs gegen die Alterskolleginnen aus Vorarlberg mit 1:0 für sich entschieden. „Das Finale haben wir verdient gewonnen. Schon vorher haben wir kein Spiel verloren“, so der Coach mit Stolz. Dass auf dem Weg zum Sieg auch Glück dazu gehört, weiß der Tiroler aber auch: „Wichtig war, dass die Vorarlbergerinnen in ihrem letzten Gruppenspiel Unentschieden gegen die Auswahl aus der Steiermark gespielt haben, womit wir dann im Finale standen. Hagen Hörl und Edwine Schittl, die Betreuer der Vorarlberger Auswahl, zeigten sich im ersten Moment enttäuscht, schlussendlich aber sehr glücklich: „Schade, es war eine große Chance. Wir haben auch einmal auf die Querlatte geschossen. In Summe war es ein Spiel auf Augenhöhe, die Tiroler haben aber das entscheidende Tor geschossen.“

Das Endspiel war eine enge Angelegenheit.

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Sieben U16-Auswahlen aus den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien waren beim Coca-Cola GIRLS CUP mit dabei. Sie spielten im Meisterschaftsmodus gegeneinander und nach je sechs Gruppenspielen standen sich die beiden Erstplatzierten Mannschaften im Finale gegenüber. Dabei kam es zu einer Neuauflage des Vorjahresendspiels.

Beifall zweier Nationalteam-Heldinnen

Zum ersten Mal dabei waren Laura Feiersinger und Manuela Zinsberger. Die Flügelflitzerin und die Torfrau des erfolgreichen ÖFB-Frauen-Nationalteams sind seit diesem Jahr Coca-Cola GIRLS CUP-Botschafterin – und das mit Begeisterung. „Ich muss ehrlich sagen, ich war sehr überrascht, es herrscht sehr hohe Qualität in dem ganzen Turnier, sowohl bei der U12 als auch bei den Mädels“, so Zinsberger. Ihre Teamkollegin zeigte sich nicht minder beeindruckt: „Mich hat es gefreut, dass so viele Mädels dabei waren. Vor allem hat man das Funkeln in ihren Augen gesehen, die volle Leidenschaft, den vollen Spaß. Das ist für mich ausschlaggebend, denn der Spaß gehört immer dazu.“

Die Coca-Cola GIRLS CUP-Botschafterinnen Manuela Zinsberger und Laura Feiersinger hatten ihren Spaß.

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Vorbilder wie Zinsberger, Feiersinger & Co sind wichtig, sie zeigen den jungen Kickerinnen vor, wo die Laufbahn hinführen kann. „Das A-Nationalteam ist super, die Spielerinnen sind individuell sehr stark und haben einen super Weg gemacht. Den würde ich auch gerne machen, so Valentina Kröll aus Tirol, die auch bereits für das U16-Nationalteam aufgelaufen ist.

Heute Coca-Cola GIRLS CUP – morgen A-Nationalteam?

Neben Valentina waren aber noch zahlreiche weitere potentielle Nationalteamspielerinnen beim Coca-Cola GIRLS CUP am Start. Bestätigt wird dies von ÖFB-U19-Frauennationalteam-Trainer Michael Steiner: „Dieser U16-Bewerb ist sehr wichtig für uns. Es sind einige Spielerinnen dabei, die für das U17-Nationalteam sicherlich interessant, aber noch nicht bei uns im Nationalzentrum sind.“ Es könnte also sein, dass neben Valentina noch das eine oder andere Mädchen aus den Coca-Cola GIRLS CUP Mannschaften bald neben Zinsberger und Feiersinger im Nationaltrikot auflaufen wird. Die beiden würde es sicher freuen. Und uns auch…

Alle Ergebnisse zum Coca-Cola GIRLS CUP findest du auf www.fussballoesterreich.at