Für Erich Artner war das Wochenende des Vienna City Marathons ein Besonderes. Einerseits natürlich aufgrund des Marathons am Sonntag, andererseits aber auch wegen des Coca-Cola Inclusion Run am Tag zuvor, den Artner als Organisator vorab und natürlich als Läufer beim Bewerb selbst auch auf der Strecke begleitet hat.

Ziel von 500 Läufern übertroffen 

Wer für einen Lauf trainiert, setzt sich Ziele. Für die einen ist es das Durchkommen per se, andere definieren eine gewisse Zeit, die sie schaffen möchten. Organisiert man solch einen Bewerb, dann ist die Teilnehmeranzahl etwas Anstrebenswertes. So natürlich auch für Erich Artner und den Coca-Cola Inclusion Run: „Unser Ziel war mit 500 Teilnehmern ohnehin sehr sportlich angesetzt“, so Artner, „dass wir diese Zahl noch übertroffen haben, ist eigentlich ein Wahnsinn.“

Ein positiver Wahnsinn im Sinne der Inklusion. Mitlaufen und damit ein Zeichen für das Miteinander setzen stand im Mittelpunkt des Laufs. Und dem Ruf von Coca-Cola und Erich Artner sind mehr als 500 Läuferinnen und Läufer gefolgt – plus ein Hund. „Uns allen wurde bei diesem Lauf bewusst, was Sport eigentlich ist und sein soll: Ein gemeinsames Erleben von und ein Sich-Erfreuen an sportlichen Leistungen.“

Ein Marathon voller Demut

Diese Eindrücke nahm Artner natürlich auf die sonntägigen 42,195 Kilometer mit. „Dieser Marathon war für mich von Demut geprägt. Der Demut, einen Marathon laufen zu dürfen“, so der Versehrten-Triathlet.

Jörg Hofmann, Generalsekretär von Special Olympics Österreich, war von der spürbaren Lebensfreude begeistert: „Eine tolle Veranstaltung mit tollen Leuten bei tollem Wetter. Ich war begeistert, wie viele Läufer ich beim Start treffen durfte. Von Marathon Spezialisten angefangen bis zu Sportlern, die Hilfsmittel benötigen, um eine 1 km lange Strecke bewältigen zu können. Vielen herzlichen Dank Coca-Cola Österreich und Erich Artner für die Organisation, vielen Dank an die Lotterien für die Unterstützung zu Gunsten Special Olympics Österreich. Hier habe ich wahre Inklusion erlebt.“ Hofmann blickt auch auf die kommenden Jahre: „Ich wünsche mir für die Zukunft, dass der Coca-Cola Inclusion Run Bestandteil vom Vienna City Marathon wird und sich die Teilnehmeranzahl von Jahr zu Jahr steigert.“

Für Special Olympics Nationaldirektor Marc Angelini war der Coca-Cola Inclusion Run „mehr als nur ein Lauf, als ein sichtbares Zeichen, dass Solidarität im Sport gelebt wird und ein starkes Signal, dass jeder seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend dabei sein kann.“ Dieser Inclusion Run sei ein lauter Aufruf für mehr Menschlichkeit und Toleranz in unserer Gesellschaft und dies getragen von Coca-Cola, einem Unternehmen, dass sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist!“