Alle vier Jahre steht er im Mittelpunkt des vierwöchigen fußballerischen Treibens, bei dem sich die Weltelite misst und ihre Meistermannschaft sucht. Er ist seit 1974 im Amt, rund 37 cm hoch, wiegt ca. 6,2 kg, davon etwa 5 kg 18-karätiges Gold. Die FIFA World Cup Trophy™. Der Pokal kommt erstmals nach Österreich, am 11. Februar ist er im Wiener Rathaus zu besichtigen. Ein Muss für alle Fußballfans! Mehr Infos auch zu den Gewinnspielen rund um die Coca-Cola FIFA World Cup Trophy™ Tour findest du auf WOAH.com.

Fußballweltmeister werden seit 1930 ermittelt und natürlich mit einer Trophäe geehrt. Fußball-Insider wissen, warum jedoch der aktuelle Pokal erst seit 1974 vergeben wird. Die Antwort ist ganz einfach. 1970 gewann Brasilien als erste Nation den WM-Titel zum dritten Mal. Den damaligen Regeln entsprechend wurde ihnen der Julet-Rimet-Cup, die seinerzeitige WM-Trophäe, dauerhaft übergeben. Es musste also ein neuer Pokal her.

Entworfen vom Italiener Silvio Gazzaniga

Dass italienische Designer nicht nur schnittige Mode und Autos entwerfen können, stellte der Mailänder Bildhauer Silvio Gazzaniga unter Beweis, als er den den jüngeren Fans bekannten WM-Pokal kreierte. 53 Vorschläge aus sieben Ländern flatterten damals übrigens im FIFA-Sitz in Zürich ein. Im Sockel sind zwei Kränze von Malachit-Halbedelsteinen eingelegt, auf der Unterseite sind alle Weltmeister seit 1974 eingraviert. Nach der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014™ musste die vertikale Auflistung der Weltmeister neu gestaltet werden, um Platz für weitere Titelträger zu machen. In der Form einer Spirale bietet die Liste nun wieder genug Raum. Mit dem neuen Pokal wurde auch das Reglement geändert. Auch, wenn es einer Mannschaft gelingt, die Trophäe drei Mal zu gewinnen – das schaffte Deutschland mit dem Titel 2014, bleibt sie im Besitz des Weltverbandes. Jeder nationale Verband erhält aber immerhin eine Nachbildung. Und so stehen beispielsweise drei davon in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main nach den erfolgreichen Titelkämpfen von 1974, 1990 und eben 2014.

Die aktuellen Titelträger aus Deutschland... Sie alle dürfen den Pokal berühren, sind ja schließlich auch Weltmeister.

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Der Künstler Gazzaniga beschreibt sein Werk übrigens wie folgt: „Die Linien winden sich spiralförmig nach oben, um die Welt zu empfangen. Aus der bemerkenswert dynamischen Spannung des kompakten Körpers der Skulptur erheben sich im Augenblick des Siegs zwei Athleten.“ Ob den Kickern während der Pokalübergabe ähnliche Gedanken kommen, darf bezweifelt werden. 

Berühren verboten

Magisch ist dieser Moment für die Weltmeister aber garantiert. Magisch wird für deren Fans aber der 11. Februar. Zumindest in Österreich, denn an dem Tag ist die FIFA WM-Trophy™ im Rahmen der Coca-Cola FIFA World CUP ™ Trophy Tour erstmals auch in Österreich zu Gast. Wer sich also wie ein Weltmeister fühlen und sich mit dem begehrtesten Pokal der Sportwelt ablichten will, muss sich den Termin ganz fett im Kalender anstreichen. Aber Achtung: Betätscheln verboten, denn mit bloßen Händen dürfen die Trophäe nur Staatsoberhäupter und Spieler einer Weltmeistermannschaft berühren.