Es sind ja noch ein paar Wochen Zeit, bis die Frist zur Einreichung aller Projekte für den Get active Social Business Award abgelaufen ist. Damit bis dahin nicht Däumchen gedreht werden müssen, wollen wir uns in der österreichischen Social Entrepreneurship Szene umschauen und uns ein Bild davon machen, was außerhalb des GASBA alles passiert. Was wäre da naheliegender, als den Social Impact Award und die daraus entstandenen Projekte einmal genauer unter die Lupe zu nehmen?

Der Social Impact Award (kurz SIA) ist ein europaweiter Studentenwettbewerb, der Studierenden die Möglichkeit gibt, ihre innovativen Ideen zur Verbesserung unserer Gesellschaft in die Tat umzusetzen. Letztes Jahr fand der Award in 17 europäischen Ländern statt und alleine in Österreich waren heuer über 500 Teilnehmern bei den 22 in ganz Österreich veranstalteten Workshops dabei. Das Team vom SIA ist die letzten Wochen von Stadt zu Stadt gereist (vorbildlich nur mit dem Zug) und hat dort motivierte Menschen versammelt, um sich gemeinsam über Social Entrepreneurship, wie man solche Ideen konkret umsetzen kann und was es schon für bestehende Projekte gibt, zu unterhalten. Und im Anschluss konnten sich die Teilnehmer dann schon vor Ort nach Themen aufgeteilt zusammensetzten und erste Entwürfe für Projekte gestalten.

Das gemeinsame Ziel

Inhaltlich ziehen der SIA und GASBA am selben Strang, die Kernthemen sind unter anderem die Verminderung von Armut und die Verbesserung der Gesundheit, Bildung, Gleichberechtigung, Umwelt und Energie. Außerdem soll eine Plattform geschaffen werden, über welche sich Gleichgesinnte kennenlernen und austauschen können, wo neue Ideen entstehen und über den Award hinaus ein nachhaltiges Netzwerk gebildet werden kann. Der wahrscheinlich größte Unterschied ist der, dass der SIA speziell Jugendliche zwischen 14 und 30 Jahren fördern will, beim GASBA kann theoretisch jeder dabei sein.

© Alexander Gotter

Vor kurzem wurden aus den vielen Projektideen die über die erste Jahreshälfte eingereicht wurden die 10 Finalisten gekürt und es war sehr schön zu sehen, wie viele große Ideen aus einem doch kleineren Land wie unserem kommen. So gibt es zum Beispiel ein Projekt, welches einen günstigen Wohnraum für obdachlose Menschen schaffen will, indem sie erschwingliche Wohnmodule in Städten verteilen und diese instand halten. Ein anderes Team hat sich zur Aufgabe gemacht, das Leben von gehörlosen Menschen und deren Umfeld einfacher zu gestalten. Sie wollen eine online Plattform gestalten, auf welcher man ganz einfach die Gebärdensprache erlernen kann.

Auch die übrigen Projekte sind alle ohne Frage eine Bereicherung für viele Personen und Personengruppen, wer also noch auf der Suche nach einer Inspiration für sein GASBA Projekt ist, sollte auf jeden Fall nachlesen, wer beim SIA ins Finale zieht!

Wir werden weiterhin gespannt verfolgen, wie es mit dem Social Impact Award heuer ausgeht und welches Projekt letztendlich die Jury überzeugen konnte. Und genau so gespannt sind wir, welche Projekte noch beim GASBA eingereicht werden, bis zum 23.06.2018 ist noch Zeit! Für weitere Informationen zur Bewerbung, klick einfach hier.