Laura Feiersinger und Manuela Zinsberger zum Coca-Cola Girls CUP

Zum insgesamt fünften Mal wird beim Coca-Cola CUP Bundesfinale Mitte Juni in Mattersburg auch der Coca-Cola GIRLS CUP ausgespielt. Am Start sind nicht nur U16 Auswahlen aus den Bundesländern, sondern als Coca-Cola GIRLS CUP Botschafterinnen Laura Feiersinger und Manuela Zinsberger. Wir haben mit den beiden Teamspielerinnen über den Cup, die Entwicklung des Frauenfußballs und Karrieretipps gesprochen.

Laura und Manu, ihr seid seit dem Vorjahr Botschafterinnen des Coca-Cola GIRLS CUP. Was sind dabei eure Aufgaben?

Der Frauenfußball befindet sich in Österreich im Aufschwung, ausgelöst sicherlich vor allem durch das Abschneiden unseres Nationalteams bei der EURO 2017. Nun gilt es, diese Begeisterung aufrecht zu erhalten, den Nachwuchsspielerinnen zu zeigen, wie schön Fußball ist und wo die Reise hingehen kann. Der Coca-Cola GIRLS CUP ist für uns die ideale Plattform, um gemeinsam mit Coke diesen großen Spaß, den dieser Sport für uns bedeutet, zu vermitteln.

Manu, ihr habt im Vorjahr das erste Mal der Finale besucht. Eure Eindrücke?

Manu: Wir wurden in zweierlei Hinsicht überrascht. Die positive Stimmung, die uns entgegengebracht wurde, war überwältigend. High Fives, Selfies, Autogrammwünsche an allen Ecken und Enden – es war ein tolles Fußallfest. Darüber hinaus hat uns das Niveau der Spiele beim Coca-Cola GIRLS CUP erstaunt. Wie weit die Mädels in dem Alter schon sind, ist sehr beeindruckend und zeigt, dass im österreichischen Frauenfußball sehr gut gearbeitet wird. Wir haben uns beim Finale sehr wohl gefühlt und freuen uns schon sehr auf das Bundesfinale 2019.

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Die U16-Auswahl aus Tirol - Sieger des Coca-Cola GIRLS CUP 2018.

GEPA pictures/Coca-Cola

Laura, welche Karrieretipps kannst du den Spielerinnen mit auf den Weg geben?

Laura: Klar ist ein gewisser Ehrgeiz immer notwendig, um Ziele zu erreichen. Es darf aber der Spaß dabei nicht verloren gehen. Die Spielerinnen beim Coke GIRLS CUP sind in einem Alter, wo sich der Karriereweg abzuzeichnen beginnt. Ich bin mir sicher, wir werden so wie im Vorjahr die eine oder andere Spielerin sehen, die in ein paar Jahren als Profi auflaufen wird. Aber selbst, wenn es nicht für eine Karriere ganz oben reicht, ist es wichtig, dem Fußballsport erhalten zu bleiben. Der erfolgreiche Frauenfußball braucht ein gutes Fundament im Breitenfußball und hier ist jede Spielerin, Trainerin, Funktionärin oder Schiedsrichterin wichtig.

Manu, ihr habt im Vorjahr das Finalspiel des Coca-Cola GIRLS CUP erlebt. Für viele ist es der erste Auftritt vor so großer Kulisse. Hast du Ratschläge für den großen Auftritt?

Manu: Plötzlich vor so vielen Zuschauern zu spielen, ist sicherlich nicht einfach. Die Mädels müssen sich aber eines vor Augen führen: Alle, ob Spielerinnen, Betreuerinnen oder die Menschen auf den Rängen – alle sind sie da, weil sie den Fußball lieben. Diese positive Stimmung ist spürbar, als leichte Anspannung oder als Kribbeln im Bauch, und lässt sich in positive Energie umwandeln. Mir macht es immer Spaß, vor vielen Leuten zu spielen und ich bin mir sicher, die Mädels schaffen das beim Coca-Cola CUP mit der Unterstützung ihrer Betreuer und Fans auch.

Laura, nicht nur das A-Nationalteam der Damen feiert große Erfolge, auch die ÖFB-Nachwuchs macht Schlagzeilen.

Laura: Die U17-Auswahl hat ihr Ticket für die EURO in Bulgarien in beeindruckender Manier gelöst und hat dort mit Deutschland, England und den Niederlanden sicherlich ein schweres Los gezogen. Ich bin mir aber sicher, dass unsere Mädels positiv überraschen werden. Dass Frauenfußball ist in Österreich auch dem richtigen Weg, das sieht man bei den Nationalteams, aber auch beim Coca-Cola GIRLS CUP.