Noch wenige Tage bis zum Vienna City Marathon. Während für den Coca-Cola Inclusion Run, bei dem das Miteinander mehr im Mittelpunkt steht als die sportliche Leistung, Training und Ernährung eine eher kleinere Rolle spielen, sind beides für die Athleten, die die 42,195 km auf sich nehmen, ein großes Thema. Wir haben mit Starkoch Alex Kumptner gesprochen, wie sich Marathonläufer in der Woche vor dem großen Lauf ernähren sollten und was er so tut, um fit zu bleiben.

Was tust du, um fit zu bleiben?

Alex Kumptner: Einerseits gehe ich fünf Mal die Woche ins Gym, andererseits stehe ich auf Intervallfasten mit 16 Stunden fasten und Essen in den übrigen 8 Stunden. Der Körper ist einfach nicht auf permanente Nahrungsaufnahme ausgelegt. Deswegen lasse ich beispielsweise das Frühstück weg, verzichte aber in Wahrheit auf nichts. Bestimmte Speisen oder Zutaten an den Pranger zu stellen halte ich für Blödsinn. Die Kalorienbilanz muss einfach passen. Und mit ausreichend Bewegung ist das nicht so schwer.

Ernährung spielt im Sport eine große Rolle: Was sollten die Marathon-Teilnehmer in den unmittelbaren zwei, drei Tagen vor dem Bewerb und vor allem am Abend davor essen?

Alex Kumptner: In den Tagen davor ist eine gute Zirkulation wichtig. Da ist viel trinken angesagt. Am Tag vor dem Marathon heißt es, die Kohlenhydratspeicher aufzuladen. Ich selbst merke es immer wieder: Habe ich am Abend zuvor Kohlenhydrate zu mir genommen, habe ich am Tag danach mehr Power im Gym.

Was würdest du hier empfehlen?

Alex Kumptner: Hier bietet sich Pasta aus Weißmehl perfekt an. Ich würde all’arrabbiata empfehlen – das geht ganz schnell: Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, frische, fruchtige Tomaten – gerne aus der Dose, denn die werden frisch geerntet – dazu geben und einreduzieren lassen, bis sich das Öl absetzt. Pasta dazugeben, mit Parmesan bestreuen und durchschwenken. Und fertig ist das perfekte Gericht für den Vorabend des Marathons.

Mit diesen Rezept sind die Teilnehmer des Vienna City Marathons zumindest kulinarisch fpr die 42,195 km gewappnet. Wer es viel gemütlicher angehen will, kann gerne beim Coca-Cola Inclusion Run mitmachen, bei dem eher das Miteinander zählt als das sportliche Ziel.