Lena Kratz von mit Handkuss berichtet für Coca-Cola Journey Österreich von ihrer Staffellauf-Premiere beim Vienna City Marathon 2018:

Vienna City Marathon 2018: One Team. One Goal!

Wir sind dabei gewesen, und wir haben es geschafft! Wir sind durch’s Ziel gelaufen! Das mit Handkuss-Team hat den Vienna City Marathon 2018 und die 42,195km am eigenen Leib erlebt. Wir haben uns selbst überwunden.

Wir können es selbst noch gar nicht so recht glauben. Was haben wir uns im Vorfeld bloß dabei gedacht? So spontan uns Coca-Cola zum Staffellauf des 35. Vienna City Marathon eingeladen hat, so unüberlegt und übermutig haben wir “Ja” gesagt. Einfach so!

Je näher der Marathon kam, umso klarer wurde uns: Wir hatten aus „jugendlichem“ Leichtsinn zugesagt. Nun aber wollten wir es wissen! Wir, die Nicht- oder Wenig-Sportler, bei Österreichs größtem Sportereignis ... Konnte das gutgehen?   

Natürlich: Wir hatten noch fünf Wochen bis zum 22. April – eigentlich genug Zeit zum Trainieren. Doch dazu kamen wir erst gar nicht. Wir waren und blieben ungenügend vorbereitet.

Freitag, zwei Tage vor dem Marathon... Oh, die belustigten Gesichter von Freunden und Bekannten hättest du sehen sollen. Als wollte man uns noch den letzten Rest an Mut nehmen. Doch damit stieg der Ehrgeiz. Einen Rückzieher würde es sicher nicht mehr geben.

Dann ist der 22. April plötzlich da. Noch einmal bekräftigen wir im Team: Wir werden laufen. Und wir werden im Ziel ankommen. Wir sprechen uns Mut zu, wir stehen zueinander. “One Team. One Goal.”: Das ist unser Motto. Via WhatsApp und Live-Tracker sind wir miteinander verbunden.

09:18 Uhr: Die erste Läuferin des mit Handkuss-Team startet bei der Reichsbrücke. Wichtig ist, das eigene Tempo zu halten. Nicht plötzlich schneller werden zu wollen, wenn man überholt wird. Ruhig und beständig zu atmen. Laufe dein Rennen – dann schaffst du es.

Die Beine werden schwerer, die Sonne brennt heiß auf den Asphalt nieder. Die erhöhten Temperaturen (knapp 30 Grad) erschweren den Lauf. Immer wieder ist das Verlangen da, einfach aufzuhören, stehenzubleiben, der Qual ein Ende zu machen. Doch dann ist der Gedanke an die Teamkolleginnen da. Wir zählen aufeinander. Wir brauchen einander. Wer aufhört, setzt dem Staffellauf ein Ende.

Lenas Staffel: motiviert für kommende Aufgaben wie den VCM 2019

Martin Steiger

Und dann taucht in der Ferne die Übergabestelle auf. Die Erlösung jedes Staffelläufers. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Ich erinnere mich, wie ich Lilly sehe, wie sie auf mich wartet, wie sie mir einige Meter entgegenläuft, ich höre ihren Glückwunsch, wir schlagen ein, und schon läuft sie weiter. Ich rufe hinterher: „Laufe langsam in der Sonne. Wir warten bei der Oper auf dich!“

Ja, wir sind ein Team – so soll es sein. Ich erlebe aber auch das Publikum, das uns weiterhilft, wenn wir an unsere Grenzen stoßen. Das uns anfeuert. Ich erinnere mich an die Gruppe junger Männer und Frauen, die sich an der Strecke in ihre Liegestühle gelehnt hatten und jeden, wirklich jeden, der vorbeilief, lautstark unterstützten. Ich erinnere mich an den Gartenschlauch, der uns von einer Terrasse bespritzte und willkommene Abkühlung brachte. Danke, Wiener Publikum!

Bald ist es 14 Uhr. Wir sind nicht die schnellsten, aber unsere Schlussläuferin nähert sich mit gebrochenem Zeh (DAS ist Teamgeist!!) dem Ziel. Wir sehen sie in der Ferne, sie winkt uns zu, wir sprinten ihr entgegen. Das Publikum applaudiert und feuert an. Gemeinsam laufen wir den letzten Kilometer zum Rathausplatz. Wir wollen als mit Handkuss-Team durch’s Ziel gehen, und so geschieht es auch. Wir haben es geschafft! Wir sind angekommen. Es ist exakt 14 Uhr. Vier Stunden und zweiundvierzig Minuten waren wir unterwegs.

Der eigene Schweinehund ist besiegt. Das Team hat gewonnen. Wir brauchen eine Erfrischung. Einen Moment der Erholung. Zielstrebig gehen wir in die World of Coca-Cola, genehmigen uns ein kaltes Coke und stoßen an: One Team. One Goal!

Der Vienna Marathon 2018 liegt hinter uns. Wir sind stolz und glücklich. Wir waren ein Team, wir sind als Team gelaufen, und wir haben als Team unser Ziel erreicht. Heute wissen wir: Dieser Teamgeist wird uns auch bei künftigen Herausforderungen helfen. Wir haben erlebt, dass wir gemeinsam stärker sind.

Eines ist klar: Wir wollen wieder dabei sein! Wir wollen wieder ein begeistertes mit Handkuss-Team sein, wir wollen ein bisschen schneller ins Ziel kommen, am Wichtigsten aber: Wir wollen wieder diesen besonderen Teamgeist erleben, unsere Comfort Zone verlassen und einen unvergesslichen Moment teilen.

Vienna City Marathon 2019: We’ll be there!