Nadine sagt mit Sprite #loveyouhater

Sie ist eine Erscheinung, nicht nur durch ihr gewinnendes Lächeln, sondern auch durch ihre auffälligen Tattoos, die ihren Körper zieren. Die Steirerin Nadine Wolfgruber, auf Instagram als @na_di_ne_wo bekannt, ist eine von fünf österreichischen Testimonials, die für Sprite die Botschaft der „Stay Fresh“-Kampagne verbreiten: #loveyouhater.

Die Liebe zu Tätowierungen hat sich bei Nadine bereits früh entwickelt. „Schon mit sechs Jahren hat mir das wirklich gut gefallen. Mein Papa hat aber immer gesagt, sowas haben nur Leute, die im Gefängnis waren“, erinnert sich die Steirerin zurück. Der Vater war auch der Grund, warum Nadine rund 12 Jahre bis kurz nach ihrem 18. Geburtstag – fünf Tage, um genau zu sein – wartete, bevor die Tätowiernadel zum ersten Mal ihre Haut berührte. „Damit Papa es nicht sofort sieht, habe ich mich auf dem Schulterblatt tätowieren lassen. Zwei Jahre darauf kam der Oberarm dran. Mittlerweile hat mein Papa es aber akzeptiert, wenn es ihm auch nicht wirklich gefällt.“

„Wie sieht das denn aus, wenn du älter bist?“

So wie ihrem Papa ergeht es auch dem einen oder anderen, dem Nadine begegnet. „Man glaubt gar nicht, wie oft ich schon gehört habe, wie das wohl ausschauen wird, wenn meine Haut älter ist. Aber an das gewöhnt man sich. Ich antworte dann immer drauf, dass die Haut im Alter grundsätzlich nicht mehr so schön ist wie in jungen Jahren“, so die 28-jährige Influencerin, der auf Instagram mehr als 83.600 Follower folgen.

Als vor einigen Monaten Sprite anfragte, hat Nadine zunächst an einen Scherz geglaubt. „Es schwirren ja auch viele Fake-Mails durch die Gegend. Als ich dann realisiert habe, dass das echt ist, habe ich es ziemlich lustig gefunden, dass so eine große Marke mit einem Mädel aus Trofaiach zusammenarbeiten will.“ Vor allem die Ausrichtung der Kampagne hat es Nadine angetan. „Den Hatern mit Humor und einem Lächeln zu begegnen, das ist sowas von genau meins.“ Das bestätigt auch das zahlreiche Feedback von Familie, Freunden und Fans nach den ersten Posting zu #loveyouhater. „;Das passt perfekt zu dir‘, haben vor allem Leute gemeint, die mich wirklich gut kennen und das spüren auch die Insta-Fans, ob man hinter so einer Sache steht oder nicht.“

„Um Gottes Willen, wie schön ist das denn?“

Grundsätzlich bestätigt Nadine, dass Tätowierungen, oder Peckerl, wie sie in Österreich auch genannt werden, mittlerweile in der Gesellschaft angekommen sind. „In meinem Job als Friseurin sind sie eher kein Problem, am Bankschalter vielleicht, aber ich würde mich sowieso in keinem Umfeld wohlfühlen, wo Tattoos nicht erlaubt sind.“ Ein außergewöhnliches Erlebnis hatte sie unlängst im Wartezimmer eines Arztes. „Eine ältere Frau, sicherlich schon um die 90, hat meinen Arm berührt und gemeint, ;Um Gottes Willen, wie schön ist das denn?‘.“

Dass Nadine sich nicht verbiegen lässt und ihre Linie verfolgt, davon zeugt auch ihr Schreibstil – sie schreibt auf Instagram nämlich im Dialekt. „Den Großteil meiner Follower gefällt das sehr und sie finden es cool. Aber sicherlich gibt es einige, die das aufregt. Manche wollen mir einreden, dass ich englisch posten soll, um internationaler zu werden. Aber das bin nicht ich, ich bin ein Mädel aus der Steiermark und stolz drauf. Wem das nicht passt, der hat eben Pech. Auch hier gilt #loveyouhater“, so Nadine, die mehr gar nicht weiß, wie viele Tattoos ihren Körper zieren. „Es waren sicherlich so an die 30 Sitzungen.“ Wann das nächste Motiv dazukommt? Wir werden es erfahren. Einfach auf Instagram unter @na_di_ne_wo dranbleiben und mehr über die außergewöhnlich geradlinige Steirerin erfahren.