Es wird viel diskutiert über das Thema Mikroplastik in Lebensmitteln, zuletzt über Mikroplastikpartikel in Mineralwasserflaschen aus PET. Für Coca-Cola ist die Qualität unserer Produkte und die Sicherheit unserer Konsumenten natürlich sehr wichtig. 

Unser Mineralwasser durchläuft vor der Abfüllung einen mehrstufigen Filtrationsprozess. Mikroplastikpartikel sind allgegenwärtig, also könnten diese auch in geringsten Mengen in Produkten enthalten sein. Viele wissen nicht, dass selbst in Leitungswasser, Seen und Flüssen kleinste Spuren von Mikropartikel nachgewiesen werden können. 

Die EFBW (European Federation of Bottled Waters) hat in einer aktuellen Aussendung Konsumenten in Europa höchste Qualität und Sicherheit von Mineralwasser zugesichert. Mineralwasser ist ein sicheres, hochqualitatives Produkt, das den strengen Regulativen der Europäischen Foods & Drinks Association unterliegt. Mehr Infos findest du dazu unter: http://www.efbw.org/.

Plastikflaschen in keiner Weise ungesund

Auch Dr. Frank Welle, Experte auf dem Gebiet Verpackungen am renommierten Fraunhofer-Institut in Freising (Deutschland), hat in einem Interview zum Thema PET-Getränkeflaschen klar die Sicherheit bestätigt. Plastikflaschen seien „in keiner Weise gesundheitsgefährdend“.

Die zuständigen Gesundheitsbehörden in Europa setzen für jeden Stoff Grenzwerte fest, die nicht überschritten werden dürfen.Plastikflaschen erreichen diese Grenzwerte in keinem Bereich, so der Experte. Wenn du mehr von Dr. Frank Welle lesen möchtest, dann lies dir einfach das Interview durch. [http://www.petrecycling.ch/de/news/interview-frank-welle]

„Mineralwasser gehört zu den am besten geprüften Lebensmitteln.“

Dr. Johann Brunner

Coca-Cola Journey Österreich hat Dr. Johann Brunner vom österreichischen Fachverband der Lebensmittelindustrie drei Fragen zum Thema Mikroplastik gestellt:

  • Sind in natürlichem Mineralwasser gesundheitsschädliche Mengen Mikroplastik enthalten?

Dr. Brunner: Österreichisches Mineralwasser ist sicher und rein. Natürliches Mineralwasser wird aus geschlossener, vor jeder Verunreinigung geschützter Quelle gewonnen. Es ist von natürlicher Reinheit. Dies ist seit vielen Jahren gesetzlich geregelt. Mineralwasser gehört zu den am besten geprüften Lebensmitteln. Es unterliegt der strengen EU-Gesetzgebung und genügt im Österreichischen Lebensmittelkodex definierten höchsten Qualitätsanforderungen.

Die gesetzlichen Anforderungen werden – wie für jedes Lebensmittel – von der österreichischen Lebensmittelüberwachung laufend kontrolliert. Für natürliches Mineralwasser ist zusätzlich die amtliche Anerkennung durch das Gesundheitsministerium gesetzlich vorgeschrieben.

  • In welchen Lebensmitteln sind Mikroplastikpartikel enthalten?

Dr. Brunner: Nur Reinraum enthält (fast) keine, aber sonst sind Mikropartikel überall in der Umwelt enthalten, von Rußpartikeln über Saharastaub bis zum Hausstaub. Gleiches gilt für Mikroplastik. Kunststoffe sind heute allgegenwärtig. Zerfallsprozesse freigesetzter Kunststoffprodukte führen zu kleinen und kleinsten Bruchstücken. Daher werden sie in Regenwasser, in der Atmosphäre nachgewiesen und können über Wind und Regen auf Pflanzen und letztlich in die Nahrungskette gelangen. Wenn sich geringste Mengen von Partikeln, ob Mikroplastik oder sonstige, in Lebensmitteln finden, so ist dies angesichts deren Ubiquität nicht sensationell.

Aktuellen Medienberichte zufolge hat eine US-Studie der State University of New York in einer Untersuchung von 259 Flaschen mit abgefüllten Wässern aus Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika Spuren von Mikroplastik gefunden.

Diese Studie wurde keinem unabhängigen wissenschaftlichen Peer-Review Prozess unterzogen. Sie verlangt umso mehr nach weitergehender Aufmerksamkeit und Untersuchung, als die Untersuchung von Plastikpartikeln in kleinster Auflösung methodisch eine Herausforderung ist. So laufen Analysen ohne Reinraumbedingungen etwa Gefahr, falsch positive Resultate zu liefern.

  • Wie abgesichert sind die Befunde von Mikroplastik?

Dr. Brunner: Da derzeit keine einheitliche Begriffsbestimmung für Mikroplastik und auch keine validierten, d.h. allgemein wissenschaftlich anerkannten und geprüften Methoden zur Identifizierung und quantitativen Analyse von „Mikroplastik“ existieren, sind analytische Resultate immer kritisch zu überprüfen und auf eine breite Basis zu stellen. Daher: Das Thema wird und muss weiterhin sehr ernst genommen werden. Auf wissenschaftlichem Gebiet, insbesondere in der Analytik und in der Normierung von Tests und Prüfmethoden, muss weiter intensiv gearbeitet werden.

 

Wir hoffen, mit diesen Wortmeldungen renommierter Experten und Wissenschaftler einen profunden Beitrag in die leider oft sehr unwissenschaftlich und unreflektiert geführte Diskussion geliefert zu haben.

Coca-Cola ist stolz darauf, Gründungspartner von ARA (link: https://www.ara.at/) und PET2PET (link: http://www.pet2pet.at/) zu sein, die Österreich zu einem Vorreiter im Bereich Recycling gemacht haben.

Wenn du weiterführende Information zum Thema Mikroplastik suchst, wirst du hier fündig:

http://www.petrecycling.ch/de/news/interview-frank-welle

https://www.wko.at/branchen/industrie/nahrungs-genussmittelindustrie/PA_22.03.2018-Forum_Mineralwasser.html

https://www.cvua-mel.de/index.php/aktuell/138-untersuchung-von-mikroplastik-in-lebensmitteln-und-kosmetika

https://www.ages.at/themen/rueckstaende-kontaminanten/mikroplastik/

http://www.efbw.org/